Kategorien

Monats-Archive: September 2010

Brisantes Positionspapier an Wissenschaftsministerin Beatrix Karl anlässlich des Beginns des akademischen Jahres 2010/11 überreicht

Zum ersten Neujahrsempfang der Tiroler Hochschulen hatte die Tiroler Hochschulkonferenz geladen und diesem lauten Ruf konnte man einfach nicht widerstehen: Wissenschaftsministerin Dr. Beatrix Karl, der Innsbrucker Bischof Dr. Manfred Scheuer, Wissenschaftslandesrat Dr. Bernhard Tilg, Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, der ehemalige Ministerpräsident Thüringens und jetziger Vizepräsident von Magna International Germany Dieter Althaus und die Spitzen der Wissenschaft, Sozialpartner, Justiz, Wirtschaft sowie zahlreiche Medienvertreter haben sich im ehrwürdigen Kaiser-Leopold-Saal der Universität Innsbruck versammelt, um den Tiroler Hochschulen ihre Aufmerksamkeit zu erweisen.

In beeindruckenden Worten präsentierte MinPräs. a.D. Dieter Althaus seine Sicht auf den Zusammenhang von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft und  Wissenschaftsministerin Dr. Beatrix Karl skizzierte ihre ambitionierten Vorstellungen über den Wissenschaftsstandort Österreich.

Den überraschenden Höhepunkt lieferten aber die Leiter/-innen der acht Hochschulen selbst, indem Sie in einmütiger Geschlossenheit – trotz ausgesprochen heterogener Rahmenbedingungen – ein brisantes Positionspapier zu Fragen des Hochschulzugangs, des Qualitätsdumpings aus dem Ausland und der Einhebung von Studienbeiträgen präsentierten, welches sie in der Folge im Großformat an Wissenschaftsministerin Karl überreichten.

Die Gäste waren beeindruckt, erlebten sie doch – abgesehen von bemerkenswerten inhaltlichen Aussagen – einen kraftvollen Beweis für die Gestaltungskraft der Tiroler Hochschulen und ihre Bereitschaft, in wichtigen hochschul- und gesellschaftspolitischen Bereichen Position zu beziehen und Verantwortung zu übernehmen.

Reifenhandel mit allen Sinnen

Die Europäische Fachhochschule (EUFH) in Brühl und die Kölner Aha!-Agentur für Handelsmarketing stehen seit einiger Zeit in engem Kontakt bei unterschiedlichen Projekten im Fachbereich Handelsmanagement. Geschäftsführer Dr. Bernd Skorpil kam vor einiger Zeit mit dem Vorschlag auf die Hochschule zu, die Studierenden für einen seiner Kunden, nämlich Premio-Reifenhandel, richtig interessante Projektarbeiten erarbeiten zu lassen. Die angehenden Handelsmanager sollten sich intensiv mit dem Unternehmen beschäftigen, ihr theoretisches Wissen in der Praxis erproben und neue Wege in den Reifenhandel der Zukunft aufzeigen. Natürlich waren die Studierenden von Anfang mit Begeisterung bei der Sache, denn ihnen bot sich die Gelegenheit, im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei Prof. Dr. Katja Knigge ihr Können an einem realen Projekt auszuprobieren.

Die Problemstellung war eigentlich einfach: Die Gestaltung der Premio-Läden stimmt gegenwärtig noch nicht immer und jederzeit überein mit der vom Unternehmen gewünschten Präsentation seiner Marke als Qualitäts- und Serviceanbieter. Entsprechend reizvoll war die konkrete Aufgabe. Die Studierenden sollten im Grunde aus dem Nichts einen originellen Flagship-Store entwerfen. Jede Menge Kreativität und neue Ideen waren also gefragt. Nicht die Umsetzbarkeit stand anfangs im Zentrum, sondern ein Brainstorming ganz ohne Rücksicht auf das Machbare. Wie die dabei entstandenen neuen Ideen später vielleicht in kleinerem Rahmen für einzelne Filialen umgesetzt werden können, sollte zunächst einmal keine Rolle spielen, damit die Kreativität nicht von Beginn an beschnitten werden musste. Drei Projektgruppen beschäftigten sich mit dem Thema und bereiteten sich intensiv auf den anstehenden Pitch (Wettbewerb) vor, bei dem sie ihre Ergebnisse präsentierten. Weiterlesen

Studienstart an der „Mitmach-Hochschule“

 „Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn Sie beginnen Ihr Studium an einer Mitmach- Hochschule, an der passives Konsumieren nicht gefragt ist“, rief EUFH-Präsident Prof. Dr. Birger Lang den Studienanfängern zu. „Werden Sie ein Teil dieser Hochschule und gestalten Sie sie mit. Ohne Sie läuft gar nichts!“ Während seiner Begrüßungsrede bedankte sich Prof. Lang ganz besonders bei den mehr als 600 Kooperationspartnern der EUFH in der Wirtschaft, die den dual Studierenden Ausbildungs- und Praktikumsplätze zur Verfügung stellen, sowie bei den Berufsschulen und Berufskollegs in der Region. Ohne Partner, die sich gemeinsam mit der EUFH für die Qualifikation junger Nachwuchskräfte engagiere, könne das duale Studienkonzept nicht funktionieren.

Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, beglückwünschte die Erstsemester zu ihrer Entscheidung für ein Studium an der EUFH in Neuss. „Die Unternehmen in unserer Region brauchen gut ausgebildete junge Menschen wie Sie. In drei Jahren werden Sie nach Ihrem Studium einen guten Start in Ihre berufliche Zukunft finden.“ Auch der Landrat bedankte sich bei allen Unternehmen, die sich im dualen Studium an der EUFH engagieren, um qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. Er rief die Studienstarter auf, ihre Zeit an der EUFH zu genießen. „Hier in Neuss kann man auch gut feiern. Das Leben besteht nicht nur aus beruflicher Ausbildung. Neuss bietet Ihnen alles, was zu einem guten Studienort gehört.“ Weiterlesen

Offene Campustore

Professoren und Mitarbeiter der EUFH freuen sich auf viele Besucher. Sie geben Auskunft zu Studieninhalten, zu der Möglichkeit einer kaufmännischen Berufsausbildung mit IHK-Prüfung parallel zum dualen Studium oder zum hochschuleigenen Aufnahmeverfahren und den Zugangsvoraussetzungen, außerdem zu den Zulassungsvoraussetzungen und inhaltlichen Schwerpunkten der neuen Masterprogramme.

Studierende erzählen von ihren Erfahrungen, halten Infomaterial bereit oder berichten über das Auslandssemester, das ein fester Bestandteil des dualen Studiums an der EUFH ist. Natürlich haben sie auch jede Menge Tipps auf Lager, die das Studentenleben in Brühl und Umgebung lebenswert machen.

Empfehlenswert ist es, sich so frühzeitig wie möglich an der EUFH zu bewerben. Die Auswahl des für jeden Bewerber wirklich geeigneten Unternehmens für die Praxisphasen während des dualen Bachelor-Studiums erfordert viel Sorgfalt und natürlich ein bisschen Zeit. Das Team Unternehmenskooperationen steht den Studienanfängern dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Vorab-Informationen zum Studium in Brühl gibt es im Internet unter www.eufh.de.

Im Rahmen einer „Hochschultour NRW“ zum Start des Wintersemesters 2010/2011 besucht Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zurzeit eine Reihe von Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Dabei stehen auch die neuen Hochschulen Rhein-Waal, Ruhr-West, Hamm-Lippstadt und die Hochschule für Gesundheit Bochum auf dem Programm. Vor Ort nutzt die Ministerin die Chance, mit Vertretern der Hochschule, Professoren und Studierenden ins Gespräch zu kommen.

Zwischen dem 20. September und 28. Oktober ist Wissenschaftsministerin Svenja Schulze in Nordrhein-Westfalen unterwegs und steuert eine Reihe von Hochschulen an. Neben den Universitäten Düsseldorf, Dortmund und Duisburg-Essen sowie der RWTH Aachen besucht die Ministerin auch die vier neuen Hochschulen im Land. Den Auftakt machte dabei die Hochschule für Gesundheit Bochum, deren Erstsemester-Begrüßung am Montag im Deutschen Bergbaumuseum stattfand. 200 Studierende haben an der jüngsten Hochschule in Nordrhein-Westfalen zum Wintersemester ein Studium in den Bereichen Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege oder Physiotherapie begonnen. Die Hochschule konnte im Vorfeld 2.000 Bewerbungen verzeichnen. Besonders begehrt war dabei der Studiengang Physiotherapie. Für die 55 Studienplätze gingen 700 Bewerbungen ein.

 

Neue Studiengänge stark nachgefragt

Rund 320 Erstsemester starten zum Wintersemester an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Als Renner beim Studienangebot haben sich die beiden neuen Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen am Campus Lippstadt und Biomedizinische Technologie am Campus Hamm herausgestellt. Sie verzeichneten eine besonders starke Nachfrage und verfügen zusammen über mehr als 100 Studierende. Ministerin Svenja Schulze nahm an der Erstsemester-Begrüßungsfeier am 20. September teil und sprach hierbei auch mit Drittsemestern der jungen Hochschule über ihre Studienerfahrungen.

Studierende aus mehr als 20 Nationen

Am heutigen Donnerstag, 23. September, steuert die Ministerin die Hochschule Rhein-Waal an, um sich ein Bild von der Hochschule zu machen. Zum Studienangebot zählen mittlerweile 16 Studiengänge an den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort sowie am Interims-Standort Emmerich. Zum Wintersemester haben sich insgesamt mehr als 400 Studierende eingeschrieben. Da der Großteil der Studiengänge in englischer Sprache angeboten wird, befinden sich hierunter auch zahlreiche ausländische Studierende aus mehr als 20 unterschiedlichen Nationen. Besonders viele Bewerber gab es für die Studiengänge Bio Science and Health, Psychologie, International Business and Social Sciences sowie Information and Communication Design.

Ingenieurwissenschaftlicher Schwerpunkt

An der Hochschule Ruhr West, an der die Ministerin am 7. Oktober zu Gast ist, hat für rund 260 Studierende das erste Semester begonnen. Die ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Hochschule hat zum Wintersemester die Studiengänge Angewandte Informatik, Elektrotechnik und Betriebswirtschaftslehre neu ins Studienangebot aufgenommen. Zudem gibt es jetzt einen Dualen Studiengang Maschinenbau in Kooperation mit der Siemens AG Energy Sector Mülheim.

Links:

Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

http://www.innovation.nrw.de/presse/pressetermine/terminarchiv/archiv2010/pt100915.php

Hochschule für Gesundheit Bochum

http://www.fh-gesundheit.de/

Hochschule Hamm-Lippstadt

http://www.hshl.de/

Hochschule Rhein-Waal

http://www.hochschule-rhein-waal.de/

Hochschule Ruhr West

http://www.hochschule-ruhr-west.de/