Archive for Oktober, 2010
Auf den MINT-Geschmack kommen
0Das deutschlandweite Projekt tasteMINT bietet Abiturientinnen und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 und 12 die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit einem Assessment-Verfahren vor ihrer Studienfachentscheidung an der Hochschule zu testen. Prof. Dr. Annette Schavan zeichnete jetzt Hochschulen und Zentren aus, die tasteMINTkünftig anbieten wollen und dafür besondere Umsetzungskonzepte entwickelt haben – darunter gleich mehrere aus Nordrhein-Westfalen.
„Mädchen sind im MINT-Bereich häufig Selbstzweifeln und Kritik von Anderen ausgesetzt“ sagt Annemarie Cordes, Projektleiterin von tasteMINT. „Wir wollen dies ändern, indem wir Abiturientinnen die Möglichkeit geben, ihre Stärken zu erproben.“ In einem dreitägigen Potenzial-Assessment-Verfahren erledigen die Teilnehmerinnen vier Aufgaben rund um MINT-Themen sowie eine weitere Aufgabe, bei der soziale Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. Sie erproben sich in Arbeitsprozessen, bekommen eine fachkundige Rückmeldung zu ihren Stärken und fühlen sich am Ende oftmals ermutigt, ein Studium im MINT-Bereich zu beginnen.
Mehrzahl der Preisträger aus Nordrhein-Westfalen
Das Assessment-Verfahren wird deutschlandweit an verschiedenen Hochschulen angeboten. Diejenigen, die hierfür besonders nachhaltige Konzepte eingereicht haben, erhalten für die Einführung jetzt eine Unterstützung in Höhe von jeweils 3.000 Euro, die der Arbeitgeberverband Gesamtmetall gestiftet hat. Die meisten Preisträger stammen dabei aus Nordrhein-Westfalen, darunter auch die RWTH Aachen, die das Assessment-Verfahren bereits jetzt anbietet und weiter ausbauen möchte. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Konzepte der Universitäten Bonn, Duisburg-Essen, Bielefeld und Münster. In Ostwestfalen-Lippe haben sich gleich mehrere zdi-Zentren und die Universität Paderborn zusammengeschlossen, um das Assessment-Verfahren einzuführen, in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe. (weiterlesen…)
Fernstudium-Infos.de aktuell – Ausgabe 112
0Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe von Fernstudium-Infos.de aktuell mit einem Überblick über die Fernstudium-News der letzten beiden Wochen.
Fast täglich berichtet die Fernstudium Rundschau über Neues aus der Fernstudium Welt.
16.10.2010
ZFU-Zulassungen
Fernstudium-Infos.de: Im August 2010 wurden von der ZFU wieder zahlreiche Fernunterrichts-Angebote zugelassen bzw. registriert.
Stipendien für infernum
Fernstudium-Infos.de: Für das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum) werden Stipendien vergeben – allerdings nur für bereits eingeschriebene Fernstudenten.
Das Thema Fernstudium bei Google
Fernstudium-Infos.de: Die Auswertung der Google-Platzierungen zum Begriff Fernstudium zeigt, dass es in den Top 10 neben dem Link zum Wikipedia-Artikel eine ausgewogene Mischung aus Fernstudium-Portalen und Anbieter-Seiten gibt – wobei gleich drei der fünf Anbieter-Seiten zur Klett-Gruppe gehören (Fernakademie, ILS und SGD).
Berufsbegleitender Lehrgang Unternehmenskommunikation & Stakeholder Relations
0Start: 11. November 2010 am MCI
Vor dem Hintergrund globalisierter Märkte, steigendem Wettbewerbsdruck und rasch wechselnder Marktbedingungen gewinnt professionelle Kommunikation einen völlig neuen Stellenwert und strategische Relevanz für den Erfolg von Unternehmungen, Produkten, Projekten und Initiativen. Langfristig kann sich eine Organisation nur dann erfolgreich und nachhaltig behaupten, wenn sie mit ihren Stakeholdern professionell, geschickt, widerspruchsfrei und ganzheitlich kommuniziert.
Der Lehrgang liefert Ihnen profundes Know-how, um ganzheitliche, integrierte Kommunikation zu entwerfen und umzusetzen. Hardfacts wie das theoretisch-methodische Rüstzeug, ergänzt um konkrete Projekterfahrungen, zählen ebenso zum erforderlichen „Werkzeugkoffer” wie kommunikative Softfacts: etwa das optimale Auftreten vor der Kamera während eines Fernsehinterviews.
Der Lehrgang kann auf die FIBAA-akkreditierten Masterstudiengänge „General Management Executive MBA“ und „Master of Science in Management MSC“ angerechnet werden.
Detailinformationen zum Lehrgang finden Sie unter:
www.mci.edu/management-lehrgaenge/unternehmenskommunikation-stakeholder-relations
Beratung: Victoria Abenthung, +43 512 2070 2102, victoria.abenthung@mci.eduDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Ferdinand Eberle wird MCI-Senator
0Das Management Center Innsbruck würdigt LHStv. a.D. Ferdinand Eberle für sein langjähriges erfolgreiches Wirken bei Gründung und Aufbau der Unternehmerischen Hochschule®
Eine besonders erfreuliche Nachricht hat das MCI zu vermelden: Die Familie der MCI-Senatoren erhält Zuwachs. Mit dem langjährigen stv. Landeshauptmann von Tirol Ferdinand Eberle trifft die Auszeichnung eine der profiliertesten politischen Persönlichkeiten der letzten Generationen.
Wie Senator Dr. Manfried Gantner, vormaliger Rektor der Universität Innsbruck, in seiner bewegenden Laudatio im Detail ausführt, habe sich Neo-Senator Ferdinand Eberle bei einer Begehung der damals seit Jahren leer stehenden Fennerkaserne durch die Landesregierung nicht für deren Erhalt als Kulturgut entschieden (wie es der Großteil der seinerzeitigen Landesregierung wollte und ein Teil der veröffentlichten Meinung vehement gefordert hatte), sondern für einen Neubau des gemeinsamen Campus von SoWi &MCI und für die Errichtung der dringend notwendigen Großgarage in der Nähe der Veranstaltungszentren Congress und Tiroler Landestheater entschieden. Senator Eberle habe in der Folge durch seine „zupackende Art“ seine Regierungskollegen/-innen und den Tiroler Landtag zu überzeugen vermocht, die Räumlichkeiten im MCI-Gebäude mit 80 Mio. ATS zu finanzieren und die Studiengänge des MCI mit einschlägigen Kofinanzierungen auszustatten.
Diese Zusage habe damals wie die Zerschlagung eines „gordischen Knotens“ gewirkt: Wenn das Land wirklich soviel Geld in die Hand nehme, dann auch die Stadt Innsbruck, dann auch die weiteren in Aussicht genommenen Financiers, die Wirtschafts- und die Arbeiterkammer sowie die Industriellenvereinigung. Und als damals das MCI in „trockene Tücher“ kam, hätten die Bundesstellen in Wien gesehen, dass es den Tirolern mit der Realisierung des „Konzept der offenen Universität“ am Areal der ehemaligen Fennerkaserne absolut Ernst sei. Und so habe in der Folge der Bund das Gebäude für die SoWi-Fakultät am gemeinsamen SoWi-MCI-Campus in nächster Nähe zur Innsbrucker Altstadt errichten lassen und damit einem ganzen Stadtviertel und vielen motivierten Menschen völlig neue Chancen erschlossen.
In weiterer Folge habe Ferdinand Eberle als Landeshauptmannstellvertreter, als Wirtschafts- und Finanzreferent und nicht zuletzt als oberster Eigentümervertreter im MCI über viele Jahre hinweg die Weichen so weitblickend gestellt, dass das MCI einen Erfolgskurs einschlagen konnte, welcher zur international anerkannten Unternehmerischen Hochschule® mit beachtlichen 2.500 Studierenden, 800 Lehrbeauftragten, 200 Mitarbeitern/-innen, 140 Partneruniversitäten in aller Welt und laufenden Spitzenplätzen in Umfragen und Rankings geführt hat.
Die Verleihung der Senatorwürde an LHStv. a.D. Ferdinand Eberle wurde im Rahmen der feierlichen MCI-Sponsion vor mehr als 1.000 Festgästen und im Beisein zahlreicher Wegbegleiter des Ausgezeichneten und hoher Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vorgenommen.
LHStv. Ferdinand Eberle ist gemeinsam mit Rektor a.D. Dr. Manfried Gantner und dem langjährigen Direktor der Wirtschaftskammer Tirol a.D. Dr. Werner Plunger die dritte Persönlichkeit, der aufgrund ihrer Leistungen die MCI-Senatorenwürde zuerkannt worden war.
Mit der Studienplatzklage zum Studienplatz
0Der Zugang zum Studium ist mit vielerlei Hürden versehen. Nur Bestabiturienten haben tatsächlich die Möglichkeit, sich ihr Studium auszusuchen. In beliebten Studiengängen, wie Humanmedizin, die noch dazu zentral über hochschulstart.de (ehemals ZVS) vergeben werden, reicht häufig nur ein Abitur mit Traumnote, um einen Studienplatz an der angestrebten Hochschule zu bekommen. „Schlechtere“ Abiturienten haben meist das Problem, weder den Studienort noch das angestrebte Studienfach zu bekommen.
Im Wege der Studienplatzklage besteht für jeden, der über eine entsprechende Hochschulzulassung verfügt, die Möglichkeit, sich einen Studienplatz gerichtlich zu erstreiten (für Details siehe www.Studienplatz-Klage.de). Ausgangspunkt für eine solche Klage ist die Kapazitätsberechnung für Studienplätze durch die jeweilige Hochschule. Diese Kapazitätsberechnung ist komplex und häufig fehlerhaft. Regelmäßig stellt sich erst im Rahmen einer gerichtlichen Prüfung (im Wege des Eilrechtsschutzes) heraus, ob die Hochschule die Kapazität falsch berechnet hat. Um dann an der Verteilung der offenen Studienplätze teilnehmen zu können, muss rechtzeitig ein entsprechender Antrag ans jeweilige Gericht gestellt werden.
Da das Hochschulzulassungsrecht überwiegend Landesrecht ist, fällt es dem Laien schwer, den Überblick zu behalten. Daher ist es ratsam, die Hilfe von erfahrenen Rechtsanwälten in diesem Gebiet in Anspruch zu nehmen. Nur wer über das entsprechende Know-How und die personelle Ausstattung verfügt, kann solcherlei Verfahren effizient und kostengünstig durchführen.
Die Rechtsanwälte Dr. Selbmann & Bergert bieten genau diese Kompetenzen. Mit einem Team von vier Rechtsanwälten werden alle Bereiche der Studienplatzklage kompetent abgedeckt. Sowohl die Studienplatzklage in populäre Studiengänge wie Humanmedizin, als auch in „Orchideenfächer“ wird professionell betrieben. Auch das sich nun mehr gehäuft stellenden Problem der Zulassung zum Masterstudium wird fachkundig bearbeitet. Jeder Mandant kann sich auf eine individuelle Betreuung verlassen.