Hochschule ist Zukunft
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EINSTIEG Ab: StudiNavi NRW Stand informiert rund ums Studium
0Das Online-Portal StudiNavi NRW ist bei der EINSTIEG Abi in Köln am 11. und 12. März mit einem eigenen Stand vertreten. Dort können sich Studieninteressierte über alle Fragen zum Studieren in Nordrhein-Westfalen informieren. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besucht den StudiNavi NRW Stand am Freitag.
Der StudiNavi NRW Stand H 49 in Halle 7 der Kölnmesse bietet umfassende Informationen zum Studieren im Land – angefangen beim Studienstart und bei der Studienorganisation bis hin zur Studienfinanzierung und den zahlreichen Studiengängen an den 68 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Besucher können sich vor Ort durch das Online-Angebot klicken und auch gleich verschiedene Self-Assessments der Hochschulen im Internet ausprobieren, um mehr über ihre Studienneigungen und Talente zu erfahren. Für gute Unterhaltung sorgt an beiden Messetagen ein ScienceSlam. Dabei präsentieren junge Geistes- und Naturwissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen ihre Forschungsarbeiten auf unterhaltsame Weise. Die Standbesucher erfahren durch die Vorträge unter anderem, wie heiße Luft die Welt verbessern kann und welchen Einfluss Hormone auf das Lernen haben.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am Stand
Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze besucht den Messestand des StudiNavi NRW am Freitag im Anschluss an einen Presserundgang. Dabei stellt sie das Online-Portal näher vor, präsentiert einen neuen Clip zum StudiNavi NRW, steht für Pressefragen zur Verfügung und sucht das Gespräch mit Schülerinnen und Schülern.
Im Fokus: Studierende aus Nicht-Akademikerfamilien
Neben Ansprechpartnern des StudiNavi NRW ist am Stand speziell für Studieninteressierte aus Nicht-Akademikerfamilien ein Berater der Initiative Arbeiterkind.de vertreten, mit der das NRW-Wissenschaftsministerium kürzlich eine Kooperation geschlossen hat. Ziel der Zusammenarbeit ist es, mehr Kinder aus nicht-akademischen Familien für ein Studium zu gewinnen. Hierzu richtet Arbeiterkind.de zurzeit ein Büro an der Universität Duisburg-Essen ein, das Projekte für ganz Nordrhein-Westfalen bündeln soll.
StudiNavi NRW
Praxisnah studieren an Fachhochschulen
0Studieren in kleinen Gruppen und mit großem Praxisbezug – das lockt viele Studierende an die Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Hochschule ist Zukunft erklärt, was das Studium ausmacht und warum Unternehmen gerne auf Abolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen zurückgreifen.
An den Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen steht das anwendungsorientierte Lernen ganz klar im Mittelpunkt. Ein gutes Beispiel hierfür ist der neue Studiengang „Biomedizinische Technologie“ an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Er verknüpft Naturwissenschaften, Medizintechnik und Informatik miteinander und lässt die Studierenden schon früh Arbeitsluft schnuppern – beim Arbeiten im Labor, bei Treffen mit Unternehmen und im fest vorgesehenen Praxissemester. Das neue E-Journal „Hochschule ist Zukunft“ stellt das Studium an der Hochschule Hamm-Lippstadt vor und gibt weitere Infos rund um die Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.
Gute Berufsaussichten
Die praxisnahe Gestaltung der Studiengänge kommt an – nicht zuletzt bei vielen Unternehmen, die gerne Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen einstellen. Das bestätigt auch die Deilmann-Haniel Shaft Sinking GmbH aus Dortmund, die weltweit im Schachtbau tätig ist. „Wir benötigen praxisorientierte junge Frauen und Männer, denn wir betreiben ein handfestes und bodenständiges Gewerbe, wo für theoretische Spielereien kein Platz ist“, sagt Dipl.-Ing. Thomas Ahlbrecht, der selbst an der TFH Georg Agricola in Bochum studiert hat.
Ausbau der Fachhochschulen
Um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken und möglichst vielen jungen Menschen das anwendungsorientierte Studieren zu ermöglichen, baut Nordrhein-Westfalen seine Fachhochschullandschaft kontinuierlich aus. Neben einer Vergrößerung der Studienkapazitäten an bestehenden Fachhochschulen gingen zum Wintersemester 2009/2010 die Hochschulen Hamm-Lippstadt, Rhein-Waal und Ruhr West neu an den Start. Zum Wintersemester 2010/2011 nahm die Hochschule für Gesundheit Bochum ihren Betrieb auf. Das Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen unterstützt mit einem Förderprogramm zudem die praxisnahe Fachhochschulforschung an Rhein und Ruhr mit 5 Millionen Euro.
Links:
E-Journal „Hochschule ist Zukunft“
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal12/#/startseite
Hochschulkarte des Wissenschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen
http://www.innovation.nrw.de/hochschulen_und_forschung/hochschulen_nrw/hochschullandkarte/index.php
Presseinformation zum Förderprogramm
http://www.innovation.nrw.de/presse/presseinformationen/pressearchiv/archiv2010/pm101102.php
Studierende und ihr Hochschulstart
0Fremde Lerninhalte, neue Gesichter und ein verändertes Lebensumfeld – die Umstellung vom Schul- auf den Studienalltag ist eine Herausforderung. Im HiZ-Board des StudiNavi NRW erzählen Studierende im ersten Semester, wie sie den Start meistern und welche Veränderungen es in ihrem Alltag gibt.
Rund 84.400 Studierende haben zum Wintersemester 2010/2011 ein Studium an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen begonnen. Auch Ivona, Jenny und Sascha gehören dazu. Und sie haben noch mehr gemeinsam: Alle Drei berichten im HiZ-Board des Online-Portals StudiNavi NRW von ihren ersten Eindrücken. „Meine bisherigen Erlebnisse als Studentin haben mich überzeugt, dass es schon ziemlich cool ist, Studentin zu sein“, erzählt Ivona, die gerade ihr Studium der Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln begonnen hat. Sie begeistert vor allem die Atmosphäre auf dem Campus verbunden mit dem Gefühl, jeden Tag etwas Neues zu erleben und eigene Ideen zu verwirklichen. Jenny, Jurastudentin im ersten Semester an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, freut sich ebenfalls über die neugewonnene Eigenständigkeit. „Und endlich: Man ist jetzt wirklich für sich selbst verantwortlich, was Stundenplangestaltung und Anwesenheit in den Vorlesungen betrifft. Ein Hoch auf die Lernfreiheit!“ lautet ihr erstes Fazit. „Neue Leute kennen lernen, die Studentenvorteile ausnutzen und einfach nur in einen neuen Lebensabschnitt starten“, so fasst Sascha seine positiven Erwartungen an das Studium zusammen. Der 20-Jährige studiert im ersten Semester VWL an der Universität Duisburg-Essen. Im HiZ-Board beschreibt auch er seine Erfahrungen – angefangen bei der Einschreibung bis hin zum Besuch des Vorkurses Mathematik.
Von Bewerbung bis Einstieg
Neben den drei Studienstartern berichten auch Studierende aus höheren Semestern im HiZ-Board von ihrem Hochschulalltag. Studieninteressierte haben so die Möglichkeit, sich ganz unterschiedliche Eindrücke zu verschaffen. Daneben bietet ihnen der StudiNavi NRW noch zahlreiche weitere Informationen rund um das Studium in Nordrhein-Westfalen – von Bewerbung und Einschreibung über Studienfinanzierung bis hin zu Tipps, wie sich der Einstieg meistern lässt.
Links:
HiZ-Board
www.studinavi-nrw.de/board/
StudiNavi NRW
Nordrhein-Westfalen lockt ausländische Studierende an
0Nordrhein-Westfalen ist als Studienort bei ausländischen Studierenden beliebt. 39.800 Studierende, die ihre Hochschulreife im Ausland erworben haben, waren im Wintersemester 2009/2010 an den Hochschulen im Land eingeschrieben. „Hochschule ist Zukunft“ wirft einen genaueren Blick auf die Zahlen und zeigt beispielhaft, wie die Studierenden vor Ort integriert werden.
Im Wintersemester 2009/2010 studierten laut Zahlen des Statistischen Landesamts IT.NRW 39.800 sogenannte Bildungsausländer in Nordrhein-Westfalen – mehr als ein Fünftel aller in Deutschland studierenden Ausländer (180.222). Zehn Jahre zuvor lag die Zahl noch bei 27.800 Studierenden. Der Anteil an der Gesamtzahl der Studierenden stieg von 5,6 auf 7,9 Prozent. Besonders beliebt bei den Bildungsausländern: die Fächergruppen Ingenieurwissenschaften sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
Vielfältige Integrationsprojekte
Trotz steigender Zahlen fühlen sich viele Studierende aus dem Ausland in Deutschland allerdings mangelhaft integriert. Aktuellen Zahlen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zufolge klagen 39 Prozent über mangelnden Kontakt zu deutschen Mitstudierenden. 34 Prozent finden schwer Bekannte in der Bevölkerung außerhalb der Hochschulen. Um hier Abhilfe zu schaffen, starten viele Hochschulen in Nordrhein-Westfalen Projekte für eine bessere Integration. So beteiligen sich aktuell 14 Universitäten und Fachhochschulen aus Nordrhein-Westfalen an „PROFIN“, einem Programm zur Förderung der Integration ausländischer Studierender des DAAD. Die Hochschulen setzen dabei ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Die Fachhochschule Köln beispielsweise macht die Gruppenarbeit über Kulturgrenzen hinweg mit dem Projekt „Interkulturelle Teamkompetenz“ zu einem Teil des studentischen Alltags. Hierzu kommen Studierende unterschiedlichster Herkunft in Workshops und bei Planspielen zusammen. Die TU Dortmund motiviert ausländische Studierende mit „INTUDO – Integration internationaler Studierender an der Technischen Universität Dortmund“ dazu, ihre eigenen Stärken einzubringen, indem sie etwa Übersetzungen und Sprachtrainings anbieten oder in Schulen über ihre Heimatländer berichten. Zudem integrieren „Internationale Fachschaften“ sie stärker in ihre Fakultäten. Einen anderen Ansatz wählt die Fachhochschule Südwestfalen. Dort leben internationale und deutsche Studierende im Rahmen von „PROFIN SYSTEMIC“ in einer Wohngemeinschaft zusammen.
Persönliche Kontakte knüpfen
Unabhängig vom Programm „PROFIN“ gibt es noch zahlreiche weitere Ansätze der nordrhein-westfälischen Hochschulen, Studierende aus dem Ausland verstärkt zu integrieren. So stellt das International Office der Universität Bielefeld internationalen Studierenden im Rahmen des Brother-Sister-Programms einheimische Mentorinnen und Mentoren als persönliche Ansprechpersonen bei Fragen zur Uni, zum Studium und zur Stadt zur Verfügung. Einen ähnlichen Weg geht das Akademische Auslandsamt der Universität Bonn mit ihrem Study-Buddy-Programm, das jedem ausländischen Studierenden einen deutschen Studierenden als Kontaktperson vermittelt.
Links:
Pressemitteilung des DAAD
http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2010/15592.de.html
PROFIN-Programm
http://www.daad.de/hochschulen/betreuung/profin/09239.de.html
Brother-Sister-Programm
http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Einrichtungen/Weitere%20Einrichtungen/IO/brother-sister/
Study-Buddy-Programm
http://www3.uni-bonn.de/studium/studium-in-bonn-fuer-internationale-studierende/betreuung-auslaendischer-studierender/study-buddy-programm
Pressemitteilung von IT.NRW
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pres_179_10.html
Jetzt im E-Journal „Hochschule ist Zukunft“: MINT-Studiengänge
0Studiengänge in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind spannend und bieten Absolventen gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Die neue Ausgabe des E-Journals „Hochschule ist Zukunft“ führt in das Thema MINT ein und stellt die Studienmöglichkeiten in Nordrhein-Westfalen beispielhaft vor.
Nordrhein-Westfalen bietet mit seinen 68 Hochschulen vielfältige Studienmöglichkeiten im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Von den insgesamt rund 2.900 Studiengängen im Land haben mehr als 1.100 MINT-Themen zum Inhalt. Das E-Journal greift vier von ihnen heraus: Mathematik an der Universität Bonn, Angewandte Informatik an der Hochschule Ruhr West, Bionik an der Fachhochschule Gelsenkirchen und Elektrotechnik an der Universität Padeborn.
Zusätzlich hält das E-Journal viele weitere wertvolle Infos zum Thema bereit. Es beleuchtet beispielsweise aktuelle Studien zum Fachkräftemangel und Initiativen, die bei Schülerinnen und Schülern die Lust auf MINT wecken. Auch erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen kommen zu Wort: In einer Bildergalerie erzählen sie, warum sie sich für ein Studium im MINT-Bereich entschieden haben und was sie heute beruflich machen.
Hier geht’s zum E-Journal:
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal11/#/startseite