Archive for the ‘ Universitäten ’ Category

Es gibt nur sehr wenige Alternativen zu schädlichen und illegalen Doping-Mitteln auf der einen Seite und herkömmlichen Koffein-Präparaten auf der anderen Seite. Die Berliner Firma Whitewall möchte nun diese Lücke schliessen. Auf der Basis von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Ernährungs- und Gehirnforschung entwickelte die Firma das Nahrungsergänzungsmittel “BrainEffect”. Die Kapseln werden jetzt schon frei im Internet angeboten und sind deutschlandweit in Apotheken erhältlich.

Anders als die meisten Nahrungsergänzungsmittel enthält BrainEffect neben effektiven Natur-Extrakten auch spezielle Nährstoffe, die nachweislich für die optimale Leistungsfähigkeit des Gehirns von grosser Bedeutung sind. Und das macht auch Sinn: die Nährstoffaufnahme ändert sich bei den meisten Menschen täglich, sodass immer wieder ein Mangel eines bestimmten Nährstoffes, den das Gehirn braucht um optimal zu funktionieren, auftreten kann. Aber welcher Nährstoff dann genau fehlt weiss man oft nicht. BrainEffect bietet eine Art Rundum-Versicherung in hochdosierter Form. Somit sind die idealen Vorraussetzungen für höchste Konzentrations- und Gedächtnisleistungen gegeben.

Zudem enthält BrainEffect eine wirkungsvolle Kombination aus einem Guarana-Extrakt und einem Braunalgen-Extrakt, die laut Hersteller einen anregenden und belebenden Effekt auf das Gehirn hat (daher der Name “BrainEffect”).

Preislich gehört BrainEffect eher in die Premium-Klasse, jedoch lässt sich dieser Preis auch rechtfertigen, wenn es denn auch wirklich beim Lernen oder bei sonstigen geistig anspruchsvollen Aufgaben hilft. Gedächtnisweltmeister Dr. Gunther Karsten, der das Produkt getestet hat, ist jedenfalls positiv überrascht. In einem Interview mit der Financial Times lobte er das Produkt dafür, dass es tatsächlich eine sichere Alternative zum Gehirndoping bietet.

Auch die Entwickler sind von ihrem Produkt überzeugt. So überzeugt sogar, dass sie allen Kunden eine 60-tägige Geld-zurück-Garantie anbieten. Wer sich für das Test-Abonnement entscheidet bekommt sogar ein Exemplar für eine 14-tägige Testphase umsonst.

Laut Google-Statistik wird im Internet bereits kräftig nach BrainEffect gesucht. Es wird interessant zu sehen wie lange es dauert bis sich BrainEffect auch an deutschen Hochschulen herumgesprochen hat.

Online-Tipp: Hier geht´s zum Online-Shop von BrainEffect

Medienstudiengänge hoch im Kurs

Medienstudiengänge sind bei jungen Leuten sehr beliebt. An den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen finden sie eine große Auswahl an Fächern, die für Medienberufe qualifizieren und dabei unterschiedlichste Aspekte in den Mittelpunkt stellen. Das neue E-Journal von „Hochschule ist Zukunft“ stellt zwei Studiengänge beispielhaft vor.

Andreas Kleinadel ist einer von zahlreichen Medienstudierenden in Nordrhein-Westfalen. Er hat sich für Kommunikations- und Multimediamanagement an der Fachhochschule Düsseldorf entschieden. Der Studiengang verknüpft kommunikative und betriebswirtschaftliche Inhalte. Was das genau bedeutet und welche Erfahrungen Andreas Kleinadel in seinem Studium bislang gesammelt hat, verrät der Artikel „Kommunikation und Wirtschaft“ im E-Journal. Es rückt mit Medien- und Kulturwissenschaft zudem einen weiteren Medienstudiengang in den Fokus. Im Podcast berichten Privatdozent Dr. Dirk Matejovski und die Studierende Eva Spiekermann von den Schwerpunkten und von beispielhaften Projekten des Studiengangs an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Von Technik bis Design

Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen bieten viele weitere interessante Studiengänge rund um Medienthemen. Neben Journalistik als klassischem Einstiegsfach gehören dazu die etwas theroretischer angelegten Fächer Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft. Vielfach liegt der Schwerpunkt auch auf neuen technischen Entwicklungen im Medienbereich. Und es gibt gestalterisch ausgerichtete Studiengänge im Bereich Mediendesign. Ein ganz neues Angebot im Medienbereich hat die TU Dortmund zum Wintersemester 2010/2011 geschaffen. Dort geht der Bachelor- und Masterstudiengang Musikjournalismus an den Start, bei dem Musik und Journalistik im Verbund studiert werden.

Links:

E-Journal „Hochschule ist Zukunft“

http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal10/#/startseite

Medienwissenschaftliche Studiengänge finden

http://www.innovation.nrw.de/studieren_in_nrw/hrk-datenbank/hrk_grund/index.php

Musikjournalismus an der TU Dortmund

http://www.musikjournalismus.tu-dortmund.de/musikjournalismus/index.php?navi=1

Studienplatzvergabe läuft auf Hochtouren

Die Studienplatzvergabe für das Wintersemester 2010/2011 geht zurzeit in die heiße Phase. hochschulstart.de – die ehemalige ZVS – hat gestern die ersten Zulassungsbescheide verschickt. Und auch die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen versenden jetzt nach und nach ihre Benachrichtigungen.

Wer Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin oder Pharmazie studieren möchte, muss sich in Deutschland bei hochschulstart.de bewerben. Die Mitarbeiter der Dortmunder Studienplatzvergabestelle haben in den vergangenen Wochen unter Hochdruck alle Daten ausgewertet und nun die Zulassungsbescheide für die 40 Prozent der Plätze auf den Weg gebracht, die nach Abiturquote und Wartezeit vergeben werden. Erfolgreiche Bewerber erhalten eine Benachrichtigung per Post und zugleich elektronisch via DaISy. Die weiteren 60 Prozent der Studienplätze werden nach hochschuleigenen Auswahlkriterien bis Anfang September vergeben.

Medizin und Zahnmedizin stark nachgefragt

„Bei den Studiengängen Medizin und Zahnmedizin gab es deutlich mehr Bewerbungen als im Vorjahr“, sagt Bernhard Scheer, Pressesprecher von hochschulstart.de. „Die Bewerberquote bei Medizin liegt um 8,2 Prozent höher. Bei Zahnmedizin sind es 6,8 Prozent mehr Anträge.“ Damit kommen zum Wintersemester 2010/2011 40.387 Bewerber auf 8.629 Medizinplätze und 6.303 Bewerber auf 1.497 Plätze in der Zahnmedizin.

In etwa gleichgeblieben sind dagegen die Bewerberzahlen für Tiermedizin und Pharmazie, auch wenn hier die Nachfrage ebenfalls das Angebot übersteigt. In der Tiermedizin kommen auf einen Studienplatz etwa 5,5 Bewerber. Beim Studiengang Pharmazie kann immerhin jeder zweite bis dritte Bewerber damit rechnen, einen Studienplatz zu erhalten.

Plätze an der Universität Münster begehrt

Auf der Beliebtheitsskala der hochschulstart.de-Bewerber liegt mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eine Hochschule aus Nordrhein-Westfalen weit oben. „Münster ist seit Jahren eigentlich immer unter den Top 5 zu finden“, so Bernhard Scheer. 2.173 Bewerber haben Münster dieses Jahr als Wunschort genannt – 130 werden dort letztlich anfangen können.

Neben der bundesweiten Vergabe dieser Studienplätze koordiniert hochschulstart.de im Zuge des Service-Verfahrens auch die Bewerbungsverfahren für bestimmte Studienangebote der Hochschulen, zum Beispiel bei einer Reihe von Studiengängen im Bereich Soziales und Wirtschaft.

Die Auswahlgrenzen der bundesweiten Studienplatzvergabe sowie der einzelnen Studienangebote im Service-Verfahren sind jetzt öffentlich einsehbar:

www.hochschulstart.de/index.php?id=1759

Auch an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ist die Studienplatzvergabe in vollem Gange. Durch die Möglichkeit der Online-Bewerbung bewerben sich viele Studieninteressierte bei diversen Hochschulen parallel, so dass die Zahl der Anträge vielerorts hoch ist.

www.hochschulstart.de

www.hochschulstart.de

Gut beraten für den Hochschulstart

Nach den Sommerferien starten viele Schülerinnen und Schüler in ihr letztes Schuljahr vor dem Abitur. Höchste Zeit, sich Gedanken über die weitere Planung zu machen. Ob Studium oder Ausbildung – die Möglichkeiten sind vielfältig. In Nordrhein-Westfalen helfen verschiedene Beratungsstellen Schülerinnen und Schülern, die für sie richtige Entscheidung zu treffen. Zudem steht im September mit der „Einstieg Abi“ wieder eine Berufsorientierungsmesse an.

Experten empfehlen Schülerinnen und Schülern, spätestens ein Jahr vor dem Abitur in die Berufs- und Studienorientierung einzusteigen. Schließlich gilt es, viele offene Fragen zu klären. Wo soll der Weg hinführen – in einen Ausbildungsbetrieb oder an eine Hochschule? Und welche Studiengänge kommen überhaupt in Betracht? Hier ist es sinnvoll, sich an die Berufsberatungen der Arbeitsagenturen zu wenden, die Einzeltermine und Gruppenveranstaltungen anbieten. Dort erhalten Schülerinnen und Schüler grundsätzliche Infos zu Ausbildungsberufen und Studiengängen sowie Hilfestellung bei der persönlichen Entscheidung. Bei konkreteren Fragen zu bestimmten Studiengängen oder Hochschulen helfen die Zentralen Studienberatungsstellen weiter. Sie organisieren eine Vielzahl von Infoveranstaltungen und stehen auch für Einzelberatungen zur Verfügung.

Infos auf einen Klick

Unterstützung in der Findungsphase bietet zudem der StudiNavi NRW. Das Online-Portal des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und der nordrhein-westfälischen Hochschulen informiert junge Leute über alle Fragen rund ums Studium im bevölkerungsreichsten Bundesland. Pünktlich zum Herbst wird der StudiNavi NRW noch einmal aktualisiert und um das Kapitel „Den Einstieg meistern. Wie organisiere ich mein Studium?“ erweitert.

Treffpunkt Messe

Wer sich aus erster Hand informieren möchte, kann dies im Rahmen von Berufsorientierungsmessen wie der „Einstieg Abi“ tun. Die Messe findet am 10. und 11. September in den Dortmunder Westfalenhallen statt. Studieninteressierte und Eltern können sich hier ein Bild von Studiengängen, Arbeitsmarktrends, Studienfinanzierung  und vielen weiteren Themen machen. Neben den Arbeitsagenturen sind auch diverse Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen vor Ort – darunter die TU Dortmund, die Ruhr-Universität Bochum und die Fachhochschule Münster.

Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit

www.arbeitsagentur.de/nn_12038/Navigation/Dienststellen/RD-NRW/RD-NRW/RD-NRW-Nav.html

Zentrale Studienberatungen in Nordrhein-Westfalen

www.studinavi-nrw.de/#/hochschulkarte

www.innovation.nrw.de/studieren_in_nrw/studienstarter/studienberatungsstellen/index.php

StudiNavi NRW

www.studinavi-nrw.de

Einstieg Abi

www.einstieg.com/events/einstieg-abi-messen/dortmund/

QS World MBA Tour wieder in Deutschland – Im Oktober 2010

 

International führende Business Schools stellen ihre MBA-Programme wieder auf der QS World MBA Tour vor. In Frankfurt, München und Berlin. Ob Vollzeit-, Teilzeit-, Fernstudium oder Executive-MBA. Hier können sich Interessenten informieren und persönliche Gespräche mit Repräsentanten und Alumni der weltweit besten MBA-Schulen führen. Young Professionals sowie Executives erfahren hier alles zu Programminhalten, Stipendien und weiteren Finanzierungsmöglichkeiten.

 

Mit dabei in diesem Jahr sind:

Cranfield, Duke, GISMA, HENLEY, EBS, HHL, ESADE, IE, IESE, LBS, Mannheim, IMD-International, HKU, MIP, SDA Bocconi, Melbourne Business School, EMLYON, St. Gallen, Sydney Business School, ENPC, TU München, Cambridge – Judge, WHU, Thunderbird.

 

Vorteile für Messebesucher

•             Exklusive Stipendien in Höhe von $1,6 Mio.von QS und den Business Schools

•             Informationsseminar:

  In München: “Getting into Business Schools”, 17 -18 Uhr

  In Frankfurt “Full-time vs Executive MBA”, 14 – 15 Uhr

 

•             Workshop zum MBA-Aufnahmeprozess und GMAT*

•             Gratis TopMBA Career Guide für die ersten 100 Besucher

 

Termine

Frankfurt, 16. Oktober 2010, 15:00-18:00 Uhr

Munich, 18. Oktober 2010, 18:00-21:00 Uhr

Berlin, 19. Oktober 2010, 16:00-20:00 Uhr

 

Eintritt

Mit Online-Anmeldung: € 3,00

Ohne Anmeldung: € 10,00

 

Infos und Online-Anmeldung

www.topmba.com

 

Still-Leben: Hochschulen erobern die Autobahn

Mehr als drei Millionen Menschen feierten beim Still-Leben Ruhrschnellweg auf der A40 am vergangenen Sonntag ein Fest der Alltagskulturen. An der rund 60 Kilometer langen Tafel zwischen Dortmund und Duisburg nahm auch eine ganze Reihe Hochschulen aus der Region Platz und zeigte, wie viel kreatives Potenzial die Studienlandschaft in Nordrhein-Westfalen zu bieten hat.

Die wohl größte Hochschulansammlung gab es dabei in Bochum: Unter dem Motto „Welcome to UniverCity Bochum“ machten die sechs Bochumer Hochschulen gemeinsame Sache. Die Teams vor Ort hatten sich einiges einfallen lassen, um für sich zu werben und die Besucher mit Mitmachaktionen zu unterhalten. Bei der Hochschule für Gesundheit konnten Interessierte den Umgang mit einer Übungsbabypuppe testen. Elektromobilität im Kleinformat animierte bei der TFH Georg Agricola viele Kinder und jung gebliebene Erwachsene zum sportlichen Wettstreit: Dort hatten Elektrotechnik-Ingenieure eine mit Handkurbelgeneratoren betriebene Carrerabahn aufgestellt. Andere Besucher wiederum mischten sich einen Tisch weiter ihre persönliche Still-Leben-Zahnpasta – wahlweise mit Erdbeer-, Sauerkirsch- oder Pfefferminzaroma. „Das Ruhrgebiet feiert sich selbst – da gehören wir als älteste Hochschule Bochums natürlich mit dazu“, so TFH-Präsident Professor Dr. Jürgen Kretschmann. „Bochum ist eine lebendige Wissenschaftsstadt. Mit der Initiative UniverCity möchten wir das den Bürgern noch stärker ins Bewusstsein rufen. Ich glaube, das ist uns mit dem heutigen Still-Leben gut gelungen.“

Träume auf Papier

Vielfältig waren auch die Aktionen der Dortmunder Hochschulen. Der Fachbereich Architektur der Fachhochschule Dortmund ließ Traumhäuser entstehen – zumindest auf Papier. Zudem war FRoDO im Einsatz – ein Laufroboter, der vom Fachbereich Informations- und Elektrotechnik entwickelt wurde. Die TU Dortmund war mit 27 Tischen vertreten. Die Besucher konnten hier unter anderem eine Fotoausstellung von Studierenden bewundern oder sich am Stand der Fakultät Statistik einem Cola-Geschmackstest unterziehen.

Kulturenvielfalt ohne Grenzen

Gleich an mehreren Stellen der A40 war die Universität Duisburg-Essen vor Ort und präsentierte sich dabei international. Der Verein der Indonesischen Studenten etwa nahm die Besucher mit auf eine kulturell-kulinarische Entdeckungsreise ins Land der tausend Inseln. Die internationalen Tutoren des Studentenwerks präsentierten sich in Landestrachten aus Afrika, Asien und Europa. Und „Ingenieure ohne Grenzen“ stellten ihre internationalen Hilfsprojekte vor. Rund um die Ausfahrt Essen-Frohnhausen mischten sich zudem Akteure der Folkwang Universität der Künste unter die Besucher. Frei nach dem Motto „Wir sind das Folk“ zeigten die Studierenden der Studiengänge Schauspiel, Physical Theatre und Jazz ihr Können.

Internetseite der TFH Georg Agricola

www.tfh-bochum.de/ruhr2010.html

Internetseite der Hochschule Bochum

http://www.hochschule-bochum.de/kooperationen/kulturhauptstadt-2010.html

Internetseite der Fachhochschule Dortmund

http://www.fh-dortmund.de/de/oeffentl/2010/StilllebenAnkuendigung.php

Internetseite der TU Dortmund

http://www.tu-dortmund.de/uni/Verwaltung/aktuelles/meldungen/10-06-30_Ruhr_Schnell_Weg/index.html

Internetseite der Folkwang Universität der Künste

http://www.folkwang-uni.de/

Film ab: Hochschulen im Video

Wie kann man Interessierten einen möglichst lebendigen Eindruck von einzelnen Studiengängen und den Studienbedingungen vor Ort verschaffen? Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wählten die Filmform, um das Masterstudium der Betriebswirtschaft vorzustellen. Und auch die Offensive „Hochschule ist Zukunft“ dreht immer wieder Video-Podcasts, um Studiengänge an nordrhein-westfälischen Hochschulen zu veranschaulichen.

Der Masterstudiengang Betriebswirtschaft an der Universität Düsseldorf ist im Wintersemester 2009/2010 erstmals an den Start gegangen. Die Einschreibungen blieben dabei hinter den Erwartungen zurück. Studierende der Marketing-AG nahmen dies zum Anlass, selbst aktiv zu werden. Per Brainstorming entschieden sie sich, unter dem Motto „Dein Masterplan“ einen kurzen Film zu drehen und eine darauf aufbauende Website zu kreieren. Die Studierenden steckten einige Wochen Arbeit in die Realisierung. Sie erstellten ein Drehbuch, organisierten Darsteller, Kameraleute sowie Cutter und setzten sich immer wieder für Absprachen zusammen. Unterstützung erhielten sie von zahlreichen engagierten Helfern. Mittlerweile ist der Film bei YouTube zu sehen und die Internetseite online gegangen. Sie helfen Studieninteressierten, sich vorab ein Bild von Studium, Hochschule und Fakultät zu machen ebenso wie von der Stadt und ihren Freizeit- und Praktikamöglichkeiten.

Direkte Einblicke in den Studienalltag
Auch die Offensive „Hochschule ist Zukunft“ vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, den nordrhein-westfälischen Hochschulen und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit will jungen Leuten direkte Einblicke in den Studienalltag gewähren. Hierzu stellt sie in ihrem monatlichen E-Journal regelmäßig ausgewählte Studiengänge einzelner Hochschulen vor und lässt darin auch die Studierenden selbst zu Wort kommen. Sie erzählen Wie kann man Interessierten einen möglichst lebendigen Eindruck von einzelnen Studiengängen und den Studienbedingungen vor Ort verschaffen? Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wählten die Filmform, um das Masterstudium der Betriebswirtschaft vorzustellen. Und auch die Offensive „Hochschule ist Zukunft“ dreht immer wieder Video-Podcasts, um Studiengänge an nordrhein-westfälischen Hochschulen zu veranschaulichen.

Film und Internetseite „Dein Masterplan“:

http://www.youtube.com/watch?v=zDUM8hdQifI
www.deinmasterplan.de

Podcasts von „Hochschule ist Zukunft“:

Informationswirtschaft an der Fachhochschule Köln:
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal01/#/der_weg_ins_studium

Apparative Biotechnologie an der Fachhochschule Bielefeld
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal03/#/studieren_mit_hohem_praxisbezug

Geoinformatik an der Universität Münster
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal05/#/studiengang_mit_guten_perspektiven

Logistik an der TU Dortmund
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal06/#/logistik

Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Münster
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal06/#/wirtschaftsinformatik_an_der_fh_muenster

Malerei und Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal07/#/bewerbung_an_kunst-und_musikhochschulen

Sport und Pädagogik an der Universität Bielefeld
http://www.hochschule-ist-zukunft.de/ejournal08/#/startseite

Im April 2010 beginnt an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) der fünfte Jahrgang des postgradualen Master-Studiengangs Mediation, der in Kooperation mit dem Institut für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin angeboten wird.

Mediation ist ein in den USA schon seit Jahrzehnten bewährtes Verfahren, das zunehmend auch in Deutschland zur außergerichtlichen Bearbeitung familiärer, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Konflikte bzw.
Entscheidungssituationen eingesetzt wird.

Der Master-Studiengang umfasst sowohl eine vollständige praktische Mediationsausbildung als auch die systematische theoretische Reflexion der Materie. Neben spezifischen Mediationskenntnissen und -fähigkeiten werden auch allgemein einsetzbare Methoden der Konfliktlösung, Entscheidungs-findung und Verfahrensgestaltung vermittelt. Ab dem Ende des zweiten Semesters erfolgt zudem eine Spezialisierung in zwei Wahlfächern aus den vier Schwerpunktbereichen Familie, Wirtschaft, Justiz und Verwaltung und Internationales Konfliktmanagement.

Das berufsbegleitende Studium beinhaltet die selbständige Arbeit mit internetbasierten Fernmodulen und zahlreiche mehrtägige Präsenzveranstaltungen in Frankfurt (Oder) und Berlin. Um eine intensive
und individuelle Betreuung zu gewährleisten, werden pro Jahrgang maximal 52 Teilnehmer aufgenommen, die nach dem Stand ihrer Mediationserfahrung in zwei Gruppen durch Co-Trainer unterrichtet werden. Eine interaktive Lernplattform und unterschiedliche studienbegleitende Leistungsnachweise sichern den Lernfortschritt. Besonders großen Wert legen die Veranstalter auf Interdisziplinarität und Erfahrungsorientierung im Studienangebot sowie in der Zusammensetzung der Lehrenden und Studierenden. Dementsprechend richtet sich der Studiengang an Berufstätige und
Absolventen mit Hochschulabschluss aller Fachrichtungen.

Die akademische Leitung des Studienganges besteht aus Prof. Dr. Stephan Breidenbach (Professor an der Europa-Universität Viadrina), Prof. Dr. Ulla Gläßer, LL.M. (Professorin an der Europa-Universität Viadrina), Prof. Dr. Lars Kirchhoff (Professor an der Europa-Universität Viadrina und
Lehrbeauftragter für Mediation, Bucerius Law School) sowie Prof. Dr. Andreas Nelle (Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität).

Das Studium dauert drei Semester und schließt mit dem akademischen Grad „Master of Arts“ (M.A.) ab. Die Gebühren für das weiterbildende Studium betragen € 2.900 pro Semester. Dabei besteht die Möglichkeit, bereits absolvierte Mediationsausbildungen kostenreduzierend anrechnen zu lassen; bei voller Anrechnung verringert sich der Teilnahmebeitrag auf € 1.900 pro Semester. Es werden bis zu zehn Teil-Stipendien in Form einer Gebühren-reduzierung von bis zu € 3.000 vergeben.

Die Bewerbungsfrist für den fünften Studienjahrgang endet am 31. Oktober 2009.

Weitere Informationen sind unter www.master-mediation.euv-ffo.de

oder unter Master-Studiengang Mediation, Europa-Universität Viadrina, Große Scharrnstr. 59, 15230 Frankfurt (Oder), Tel: 0335-5534 2317 zu erhalten.