Neue Bildungskooperation der EUFH im Studiengang Wirtschaftsinformatik

Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel
Am Montag, den 10. Januar unterzeichneten Prof. Dr. Birger Lang, Präsident der Europäischen Fachhochschule (EUFH), und Oberstudiendirektor Willi Bartz, Schulleiter des Adolf-Kolping-Beufskollegs in Kerpen-Horrem (AKBK), auf dem Brühler Hochschulcampus eine Urkunde, die die neue Zusammenarbeit der beiden Bildungseinrichtungen besiegelte. Durch die neue Zusammenarbeit bekommen Informationstechnische Assistenten vom AKBK die Chance, sich bereits erbrachte Vorleistungen auf das duale Studium Wirtschaftsinformatik an der EUFH anrechnen zu lassen.

„Die am AKBK ausgebildeten Informationstechnischen Assistenten bringen hervorragende Voraussetzungen mit, um ein duales Wirtschaftsinformatik-Studium aufzunehmen“, so Prof. Dr. Rainer Paffrath, Dekan des Fachbereichs. „Wir möchten die bereits erbrachten Leistungen dieser jungen Leute honorieren und ihnen für das erste Semester an der EUFH den Arbeitsaufwand deutlich erleichtern.“ Die neue Bildungskooperation kommt zugleich der Forderung des Wissenschaftsrats entgegen, höhere Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschule auch tatsächlich in die Praxis umzusetzen.

Bereits seit 2007, dem ersten Start des seither stark gewachsenen Studiengangs Wirtschaftsinformatik, arbeitet die EUFH mit dem Adolf-Kolping-Berufskolleg in Kerpen-Horrem zusammen. An dieser Schule haben die Wirtschaftsinformatik-Studenten, die parallel zum Studium eine IT-bezogene Berufsausbildung absolvieren, seit 2009 eigene Klassen. Hier werden sie nach einem eng mit der EUFH abgestimmten Curriculum gezielt auf die IHK-Prüfungen vorbereitet.

Durch die am Montag unterzeichnete Bildungskooperation unterstützen Hochschule und Berufskolleg die Förderung von dringend gebrauchten IT-Fachkräften. Die Nachfrage der Unternehmen ist auch nach der Finanzkrise ungebrochen hoch und Absolventen von der EUFH haben ausgezeichnete Chancen.

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