Bildungshintergrund – bessere Chancen für Akademikerkinder?

Die Diskussion dieser Frage beschäftigt die Politik nun schon seit langem und wird zudem immer wieder durch neue Statistiken und Erhebungen angeheizt. Nach dem PISA-Schock von 2000 änderte sich zwar einiges in der Bildungspolitik, doch was halten die Bürger davon?

Ist die Chancengleichheit inzwischen hergestellt? Eine dieses Jahr von der TNS Emnid durchgeführte Studie zu der Frage: „Gibt es in Deutschland Chancengleichheit für Jugendliche?“ zeigt den Eindruck vieler Bürger auf, dass dem nicht so ist. 76% der Befragten verneinten die Frage.

Was soll man also tun? Müssen die verschiedenen Schulformen neu überdacht werden? Muss es vom Kindergarten an ein gemeinsames Lernen geben? Werden begabte Kinder durch solche Regelungen benachteiligt? Dies sind Fragen mit denen sich die moderne Bildungspolitik beschäftigen muss.

Studium trotz Hartz IV

Eine Statistik der TNS Opinion & Social von 2010 zeigt deutlich, dass die meisten Deutschen (ca. 80%) der Meinung sind, dass armen Menschen der Zugang zu Hochschulen und zur Erwachsenenbildung erschwert wird.

Diese Zahlen sind erschreckend und drücken zudem ein Bewusstsein für diesen Missstand in großen Teilen der Bevölkerung aus. Ohne das richtige Elternhaus bleiben viele kluge Köpfe auf der Strecke.

Während beständig versucht wird, Deutschland im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu erhalten, wie etwa mit der Einführung des Bachelor-Master-Systems, zeigen hier sich doch gewisse Versäumnisse im Bereich der Förderung der ärmeren Bevölkerungsschichten.

Universitäten bezahlbar?

Für Jugendliche, welche die Schule mit dem Abitur abgeschlossen haben, eröffnen sich allerdings immer mehr Möglichkeiten. Der Jugendliche hat die Wahl zwischen einer schier unendlichen Fülle an Optionen. Beginnt er seine Studien-Laufbahn mit einem Medien Studium an der ISA21 in Berlin, oder ist es doch eher das Musikstudium an der Folkwang Universität in Essen?

Während die schulische Laufbahn nur vom Intellekt des Kindes abhängt, ist der Einstieg ins Studium um ein Vielfaches erschwert. Studien- und Semestergebühren kann sich nicht jeder leisten, Elternhäuser haben oft nicht die finanzielle Möglichkeit, ihren Sprösslingen dabei unter die Arme zu greifen. Vor allem dann nicht, wenn sie selbst nicht besonders gut betucht sind.

Stipendien oder andere staatliche Förderungen sind dabei meist der einzige Ausweg, einen Studienplatz zu bezahlen. Aber diese sind rar und die Chance auf einen Studienplatz immer noch den Besserverdienenden vorbehalten.

 

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