Internationaler Erfolg für MCI: EU-Anerkennung für Masterstudium in Health Economics

Das gemeinsame Masterstudium in Health Economics & Management der  Universitäten Bologna, Erasmus Rotterdam, Oslo  sowie des MCI Management Center Innsbruck erhält EU-Unterstützung

Seit Wintersemesters 2012/13 können Studierende des MCI-Masterstudiums International Health & Social Management am internationalen Programm „EU-HEM“ teilnehmen und ein Multiple Degree (Mehrfachdiplom) an renommierten europäischen Hochschulen erwerben.  Mit EU-Unterstützung soll dieses Masterstudium nun zu einem europäischen Joint Degree Programm ausgebaut werden.

Das Multiple Degree Programm „European Master in Health Economics & Management“ (EU-HEM) wurde von den Universitäten Bologna, Erasmus Rotterdam, Oslo sowie vom Management Center Innsbruck entwickelt und kombiniert die Studieninhalte bestehender Studiengänge an den jeweiligen Hochschulen. Die Studierenden starten ihr Studium jeweils an der heimischen Hochschule und setzen dieses – je nach gewählter Spezialisierung – unter voller Anrechnung der erbrachten Leistungen an einer oder mehreren Partnerhochschulen fort. Dabei wählen sie unter folgenden Spezialisierungen:

  • Management of Healthcare Institutions
  • Economic Evaluation in Health Care
  • Health Economics (Research Track)
  • Decision Making in Health Care
  • Global Health
  • Health Care Finance & Management

Nach Abschluss des Studiums erhalten sie je ein Diplom jener Hochschulen, an denen sie studiert haben. Detailinformationen: http://www.eu-hem.eu/

Die überaus positive Evaluierung der EU befürwortet nun den Ausbau zu einem Joint Degree, also zu einem von den Hochschulpartnern zur Gänze gemeinsam konzipierten Programm. Die Absolventen/-innen erhalten ein Diplom, das von allen beteiligten Hochschulen gemeinsam ausgestellt und unterfertigt wird. Diese Weiterentwicklung wird aus dem Life Long Learning Programm der EU unterstützt.

Der Evaluierungsbericht betont insbesondere die hohen akademischen Standard sowie die ausgezeichnete Implementierung europäischer Projekte: „The consortium joins together four higher education institutions which integrate high academic standards and an excellent record of managing and implementing European projects. Joint projects have already been undertaken. The three universities plus a higher education institution of applied sciences make a proper representation of different types of HEIs.”

Statements:

Jeni Bremner, Director European Health Management Association:
Der “European Master in Health Economics & Management” bietet verschiedene relevante Spezialisierungen für künftige Entscheidungsträger im Gesundheitsmanagement. Es ist eines der wenigen Programme auf diesem Gebiet, das auf die über- und internationalen Herausforderungen und Chancen für Gesundheitssysteme und im Gesundheitswesen Tätige eingeht. 

Dr. Josef Probst, Generaldirektor Hautpverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger begrüßt den Ausbau des Masterprogramms „European Master in Health Economics and Management“ am Management Center Innsbruck. Durch die Vernetzung von renommierten Universitäten wird eine Ausrichtung am internationalen Forschungsstand gewährleistet. Der interdisziplinäre Aufbau des Programms ist Garant für eine profunde und zeitgemäße Ausbildung und ein gutes bildungspolitisches Signal in der Zeit der Gesundheitsreform.

Nick Fahy, European health policy consultant and researcher:
Engagement für das Gesundheitswesen zeichnet Europa aus, und im Herbst wird die europäische Richtlinie zur grenzübergreifenden Gesundheitsversorgung in Kraft treten. Dieses Degree-Programm stellt dabei eine wichtige Möglichkeit für die Ausbildung der Manager dar, die in den nächsten Jahrzehnten die Nachhaltigkeit unserer europäischen Gesundheitssysteme gewährleisten werden.

Dr. Bernhard Tilg, Tiroler Landesrat für Gesundheit und Wissenschaft:
Das MCI hat sich zu einer nicht mehr wegzudenkenden Ausbildungs- und Forschungseinrichtung des Landes Tirol entwickelt, die einen beachtlichen Mehrwert für den Bildungs- und Wissenschaftsstandort schafft. Jungen Menschen werden hier mit Unterstützung des Landes Tirol erstklassige Studienbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten geboten. Es freut mich sehr, dass die Europäische Union das beispielgebende Projekt eines europäischen Studiums, das vom MCI substanziell mitentwickelt wurde, in so herausragender Weise fördert.

Dr. Arthur Wechselberger, Präsident der Österreichischen Ärztekammer:
Die internationale Anerkennung für das neue „Multiple Degree“-Studium „The European Master in Health Economics and Management“ ist mehr als verdient. Das MCI und seine Partneruniversitäten Bologna, Erasmus Rotterdam und Oslo stehen für eine multidisziplinäre und qualitätsvolle Ausbildung zukünftiger Akteure im Gesundheitswesen.

Prof. Terje Hagen, University of Oslo:
Das Department für Health Management and Health Economics an der Universität Oslo bietet mehrere Flaggschiff-Programme für norwegische Gesundheitsmanager und Politiker. Aber künftige Gesundheitsmanager wollen Antworten auf globale und staatenübergreifende Fragen geben. Mit dem EU-HEM bereiten wir den Boden für international ausgebildete Entscheidungsträger in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie, globale Gesundheitsfragen sowie Evaluierung und Finanzierung von öffentlichen Gesundheitssystemen.

Prof. Daniele Fabbri, University of Bologna:
Das EU-HEM Programm ist eine der obersten Prioritäten der Universität Bologna. Es wird den internationalen Status aller beteiligten Partner stärken und einen neuen Standard in der höheren Ausbildung von Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen setzen. Dank der HEI Kooperation wird der EU-HEM talentierten Studierenden eine exzellente Ausbildung in einem Schlüsselbereich für das europäische Sozialmodell ermöglichen.

Prof. Antoinette de Bont, Erasmus University Rotterdam:
Das iBMG (Institute of Health Policy & Management) an der Erasmus-Universität Rotterdam ist seit langem eine führende Institution auf dem Gebiet Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement in den Niederlanden. Mit dem Verschwinden der Grenzen gewinnen Entwicklungen in den Grenzregionen an Bedeutung, und auch die neue Richtlinie zur Patientenmobilität erfordert mehr internationale Ausbildung und Erfahrung für künftige Gesundheitsexperten. Um diesen neuen Anforderungen Rechnung zu tragen, hat das iBMG das Konsortium für den “European Master in Health Economics & Management“ initiiert.

Prof. Siegfried Walch, Management Center Innsbruck:
Das MCI-Masterstudium “International Health & Social Management” wurde 2008 erfolgreich eingeführt. Seit 2012 ist dieses FIBAA-akkreditierte Programm Teil einer Kooperation mit den Universitäten Bologna, Erasmus Rotterdam and Oslo. Die aktuelle EU-Förderung bestätigt die Aktivitäten des Konsortiums und die Qualität der angebotenen Studienschwerpunkte.

Pressekontakt und Rückfragen:
Mag. (FH) Ulrike Fuchs
Leiterin Marketing & Communication
+43 512 2070-1510
ulrike.fuchs@mci.edu

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Leipziger IT & Automotive Forum 2013

Informationssicherheit in der Autoindustrie 4.0 – Beherrschen wir die Datenflut?

Mitteldeutschland und insbesondere Leipzig haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Automobil- und Logistikstandort entwickelt. Einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung haben die in Leipzig ansässige Universität und die technischen Hochschulen. Daran knüpft das Leipziger IT & Automotive Forum als Diskussionsplattform für aktuelle und innovative Themen aus dem IT-Einsatz in der Automobilbranche an.

Am 26. September 2013 findet auf dem Campus der Leipziger Universität am Augustusplatz das 3. Leipziger IT & Automotive Forum mit dem spannenden Thema „Informationssicherheit in der Autoindustrie 4.0 – Beherrschen wir die Datenflut?“ statt.
Dabei stehen sowohl der Datenschutz für den Endkunden als auch Fragen der IT-Sicherheit von Prozessketten und betrieblichen Anwendungssystemen im Fokus.
Hintergrund sind die in der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzten smarten modularen Systeme, die über eigene Internet-Adressen kommunizieren können (sog. Cyber-Physical Systems). Bei der Verbindung von RFID- und NFC-Chips, der Einbindung von Online-Konfiguratoren und betrieblicher Anwendungssysteme sowie der Interaktion mit dem Kunden über Social-Media-Plattformen entstehen bisher ungekannte Datenmengen, die Anforderungen an die Sicherheitskonzepte in der Automobilindustrie stellen.

Hochkarätige Referenten, unter anderem aus der Automobil- und Telekommunikationsbranche berichten über technische Herausforderungen, neueste Trends und diskutieren über ihre Erfahrungen mit den Teilnehmern.

Einer der akademischen Partner dieser erfolgreichen Veranstaltung ist die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL). Prof. Dr. Gunnar Auth lehrt an der HfTL im Fachgebiet Informations- und Projektmanagement und moderiert die Veranstaltung gemeinsam mit Prof. Dr. Rainer Alt von der Universität Leipzig. Beide fungieren als Ideengeber des Forums und leiten die Veranstaltung seit dem Start im Jahre 2011.

Die detaillierte Agenda der Veranstaltung, alle weiteren wichtigen Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie unter  http://www.it-automotive.org
Bitte beachten Sie, noch bis zum 31.08.2013 profitieren Sie bei einer Anmeldung von einem attraktiven Frühbucherrabatt.

Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Sie bildet rund 1.000 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Mediendesign, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik aus.

MCI-Wissenschafter machen international Furore

Marc Stickdorn vom Tourismus Department des MCI gewinnt Best Paper  Award in Istanbul Neben exzellenten Leistungen in Lehre und Weiterbildung sichert insbesondere anwendungs- und lösungsorientierte Forschung die Position des MCI Management Center Innsbruck als eine der führenden Hochschulen im deutschsprachigen Raum. Auch international erfahren die Unternehmerische Hochschule® und ihre Mitarbeiter/-innen in diesem Bereich hohe Wertschätzung.

An der renommierten Istanbuler Galatasaray University konnte Marc Stickdorn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am MCI-Tourismus-Department, im Rahmen der Jahreskonferenz der European Academy of Management (EURAM) den „Doctoral Colloquium Best Paper Award“ für seine Dissertations-Disposition entgegennehmen. Die Jury würdigte die herausragende Klarheit der Präsentation sowie die methodische Präzision des Vorschlags: „Mobile Ethnography is an innovative research method to understand service design from the customer experience. This research method recognizes the importance and relevance of user-centred approach considering the customer journeys into the geographical and temporal frames. The proposal is outstanding by the clarity of presentation and methodological rigor.“

Das MCI gratuliert herzlich!

Das Doctoral Colloquium im Rahmen der EURAM Jahreskonferenz richtet sich an Nachwuchs-Wissenschafter, die ihre Forschungsthemen mit erfahrenen Management-Forschern diskutieren und weiterentwickeln wollen. Um für die Teilnahme zugelassen zu werden, muss ein intensiver Review-Prozess absolviert werden.
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Mag. (FH) Ulrike Fuchs Leiterin
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Werden Sie Entwicklungsberater/-in: neuer Fernlehrgang beim BTB

Logo_BTBDas Bildungswerk für therapeutische Berufe baut den Fachbereich 1 „Fachberatung im Gesundheitswesen“ aus.

 In der Kindheit entscheidet sich, ob individuelle Entwicklungspotentiale zur vollen Entfaltung kommen können. Voraussetzungen für eine optimale Entwicklung sind ein gesunder Körper, eine gesunde Psyche und ein „gesundes“ soziales Umfeld. Um bestmögliche Bedingungen im Sinne ganzheitlicher Entwicklung zu ermöglichen, ist es notwendig, das Kind in seiner Gesamtheit zu erfassen.

Je früher ein Problem erkannt wird, umso eher kann weitreichenden negativen Folgen vorgebeugt werden.

Der staatlich zugelassene Fernlehrgang zur/m Entwicklungsberater/-in beim BTB, der ab sofort belegt werden kann, vermittelt in 9 Monaten bei einem wöchentlichen Lernaufwand von ca. 6 Stunden die Besonderheiten des Kindes innerhalb einzelner Altersstufen in der der frühkindlichen Entwicklung. Darüber hinaus werden konkrete Fördermöglichkeiten innerhalb der Entwicklungsphasen und praktische Interventionsmöglichkeiten bei vorhandenen Entwicklungsstörungen thematisiert. Die umfangreichen theoretischen Inhalte werden durch zwei Wochenendseminare ergänzt, in denen neben allgemeinen Grundlagen auch das Prinzip der Förderung ganzheitlicher Entwicklung sowie Handlungs- und Praxiskonzepte im Focus stehen. Dadurch gelangen die Teilnehmer mit umfassendem praxisorientierten Wissen zum Abschluss.

„Gerade die frühkindliche Entwicklung ist prägend für das weitere Leben“, so Jürgen Obst, der Schulleiter des BTB. „Deshalb ist es äußerst wichtig, entwicklungsgefährdete Kinder schon im frühkindlichen Alter zu erkennen und auf der diagnostischen Grundlage geeignete Präventions- oder Fördermaßnahmen durchzuführen. Ein/e Entwicklungsberater/-in muss in der Lage sein, handlungsorientierte Fördermöglichkeiten entwicklungsgemäß anzuwenden, um spätere Nachteile zu vermeiden.“

Der Fernkurs eignet sich für alle Interessierten, die im Bereich der frühkindlichen Entwicklung beratend tätig werden wollen. Er ist auch als Zusatzqualifikation für Angehörige sozialer und pädagogischer Berufe, Tagesmütter und -väter sowie psychologische Berater geeignet, die in ihrer Praxis eine ganzheitlich orientierte Entwicklungsberatung für Kinder anbieten möchten.

Neben den klassischen Vorteilen eines Fernlehrgangs bietet das BTB auch bei diesem Lehrgang folgende kostenlose Zusatzleistungen, damit sich die Absolventinnen und Absolventen erfolgreich etablieren können: eine zweijährige Nachbetreuungszeit, eine Marketing- und Existenzgründungsberatung sowie eine einjährige Mitgliedschaft in einem Berufsverband.

Über das Bildungswerk für therapeutische Berufe:

Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) ist seit mehr als 25 Jahren erfolgreich als Fachinstitut für Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen tätig. Es hat sich auf Lehrgänge in den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Therapie, Beratung, Fitness und Sport sowie Pflege und Betreuung spezialisiert. Daraus resultiert eine fachlich herausragende Stellung des BTB im Weiterbildungssektor.

Das BTB legt großen Wert darauf, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aktuelle und praxistaugliche Fachkenntnisse zu vermitteln: ‚Aus der Praxis – für die Praxis‘. Eine Ausbildung beim BTB legt den Grundstein dafür, dass sich die Absolventinnen und Absolventen erfolgreich im Beruf etablieren können.
Über 40 kompetente Dozenten und Tutoren – erfahrene Praktiker in ihren Fachgebieten – leiten die Ausbildungen sowie Seminare und betreuen die Studierenden. Zusätzlich erhalten alle Teilnehmer von berufsbildenden Ausbildungen nach Abschluss eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft in anerkannten Berufsverbänden. Mit diesem Konzept hat sich das BTB zu einem der führenden Anbieter von Weiterbildungen im therapeutischen Bereich entwickelt.
Mehr Informationen – auch zur Förderung der Ausbildungen beim BTB – finden Sie unter: www.btb.info

Pressekontakt:

BTB – Bildungswerk für therapeutische Berufe
– ein Institut der BA Bergische Akademie für Erwachsenenbildung GmbH
Herr Stefan WaloschekLeiter Marketing
Lobirke 1 · 42857 Remscheid
Tel.: 02191 / 4 64 31 – 15 · Fax: 02191 / 93 15 95
E-Mail: waloschek@btb.info

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