Wie wirkt sich Digitalisierung auf die Arbeitswelt aus?

Die SRH Fernhochschule hat den Zuschlag für ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingeworbenes Projekt zur Analyse und Problemlösung der Thematik erhalten. In dieser Woche fiel der Startschuss für die rund dreieinhalbjährige Prädikatsarbeit.

Riedlingen, 22. Januar 2016 – Mit der zunehmenden Digitalisierung in produzierenden Unternehmen vor dem Hintergrund einer  abnehmenden Zahl der erwerbsfähigen Bevölkerung und älter werdender Beschäftigter entstehen neue Herausforderungen für die Kompetenzentwicklung sowie die arbeits- und gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeit. Für diese sich schnell vollziehenden grundsätzlichen Veränderungen im Arbeitsbereich gibt es derzeit kaum in der Unternehmenspraxis erprobte Lösungsansätze. Daher benötigen Unternehmen geeignete Konzepte und Unterstützung.

Am 19. Januar 2016 fand in Fulda das Kick-off-Meeting für das Projekt „Prädikatsarbeit – Präventiver Arbeits- und Gesundheitsschutz in der digitalisierten Industrie: Kompetenz- und alternsgerechte Arbeitsfähigkeit“ statt. Erstmals werden alle vier Gestaltungsbereiche der Arbeitsfähigkeit „Gesundheit, Kompetenzen, Arbeitsinhalt und -organisation“ in einem Projekt berücksichtigt. Im Zuge dessen wird das Modell zur Arbeitsfähigkeit für die Herausforderungen der digitalisierten Industrie weiterentwickelt, um konkrete Lösungen für die Unternehmen und insbesondere für die Beschäftigten zu entwickeln.

Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und Bildungsanbieter analysieren die Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeitswelt (Industrie 4.0), um gemeinsam praktikable Lösungsansätze zu erarbeiten. Diese sollen den Beschäftigten helfen, die Veränderungen aktiv zu gestalten.

Als Partner stehen der SRH Fernhochschule Riedlingen das Fraunhofer IFF Magdeburg in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie die DEKRA Akademie aus Stuttgart als Koordinator und Bildungspartner zur Seite. Aus der Industrie beteiligen sich die Firmen Zorn Instruments aus Stendal und die Liebherr-Werk Biberach GmbH. Weiterhin wird die Arbeit im Projekt von assoziierten Organisationen unterstützt: Das Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV in Dresden, der DGB Sachsen-Anhalt, der Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt und das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Trägerschaft des PT-DLR im Rahmen der Ausschreibung „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ gefördert. Die Laufzeit umfasst bis April 2019 rund dreieinhalb Jahre.

Informationen zum Studienangebot der SRH Fernhochschule unter www.fh-riedlingen.de.

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Schnupperstudium in der HfTL

Zwei Tage lang Student oder eine Studentin sein – das geht vom 31. März bis zum 01. April 2016 an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL).
An beiden Tagen stehen Dir alle Türen offen – und Du kannst Dich mit anderen Studierenden gemeinsam in Lehrveranstaltungen setzen und Dich über die verschiedenen Studiengänge und Fachbereiche informieren, bei verblüffenden Experimenten erleben, dass Studieren an der HfTL sehr viel mit Praxis zu tun hat.
Wie der Studienalltag an der HfTL aussieht, berichten Dir unsere Studierenden und zeigen Dir die Hochschule, Labore und den Studentenklub.
Unsere Hochschullehrer erklären Dir die Besonderheiten der einzelnen Studiengänge, die Studienvoraussetzungen und Studieninhalte. In speziellen Informationsveranstaltungen erfährst Du zum Beispiel, wie das duale Studium in Kooperation mit der Deutschen Telekom AG abläuft und wie Du Dich für ein duales Studium bewirbst.

Hier kannst Du Dich anmelden!

Alle Infos und das gesamte Programm unter www.hftl.de/st2016

Tag der offenen Hochschule in der HfTL

Erlebe was verbindet – Studiere an der HfTL

Überall rein schauen und einen Tag lang ein Student oder eine Studentin sein – das geht am 14. Januar 2016 von 09:00 – 14:00 Uhr an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL).
An diesem Tag stehen Dir alle Türen offen – und Du kannst Dich in Vorlesungen und Seminare setzen und Dich über die verschiedenen Studiengänge und Fachbereiche informieren, bei verblüffenden Experimenten erleben, dass Studieren an der HfTL sehr viel mit Praxis zu tun hat.
Wie der Studienalltag an der HfTL aussieht, erfährst Du direkt von Deinen künftigen Kommilitonen und diese zeigen Dir ihre Hochschule, die Labore und den Studentenklub “Stecker“.

Natürlich beantworten wir Deine Fragen rund ums Studium, zur Studienfinanzierung, zum Wohnen und Leben in Leipzig, zum späteren Jobeinstieg und wer Dir hilft, wenn es in einer Prüfung mal nicht so läuft.

Wir erklären Dir, welche Möglichkeiten ein direktes Studium bietet und wie Du mit einem Auslandsaufenthalt bei unseren Partner-Unis Deine Karrierechancen steigern kannst.

Wenn Du Dich für einen unserer dualen Studiengänge interessierst, dann kannst Du an diesem Tag gleich Deine  Studiencoaches kennen lernen und vielleicht Deinen künftigen Arbeitgeber.

Der Tag der offenen Tür hat Dir gefallen und du möchtest noch tiefer in die Studienwelt der HfTL eintauchen?

Dann komm einfach zum Schnupperstudium am 31.03. bis 01. April 2016.

Mehr zum Programm des Tages der offenen Tür unter www.hftl.de/0t2016

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Die Professorin des Jahres lehrt an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig

Sie versteht sich als Karriere-Wegbereiterin und bringt ihren Studierenden komplizierten Lehrstoff ebenso praxisnah wie originell bei: Prof. Dr.-Ing. Sabine Wieland, Hochschullehrerin an der Telekom eigenen Hochschule für Telekommunikation Leipzig, wurde jetzt zur Professorin des Jahres 2015 gekürt.

Studierende, Kollegen und Firmen finden ihr Wissen glänzend und ihr Engagement für junge Talente richtig gut: Sabine Wieland, seit vielen Jahren als Professorin für Kommunikations- und Medieninformatik an der HfTL tätig, ließ beim Wettbewerb des Absolventenmagazins „Unicum Beruf“ in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik ein Feld von 481 ebenfalls nominierten Kolleginnen und Kollegen hinter sich. „Natürlich freue ich mich über die Auszeichnung zur ‚Professorin des Jahres‘“, sagt sie, „zeigt sie doch, dass die Informatik auch ein weibliches Gesicht hat.“ Seit Jahren schon bemüht sich die Professorin um weibliche Nachwuchskräfte, will durch ihr MINT-Engagement Mädchen für ingenieurswissenschaftliche Studiengänge gewinnen. Ein Einsatz, den die Jury um den ehemaligen Wissenschaftsratsvorsitzenden, Professor Winfried Schulze, in ihrer Urteilsbegründung ausdrücklich lobte.

Ein Wettbewerb statt einer Vorlesung

Mindestens genauso begeisterte sie sich jedoch für den Wettbewerb für Software-Entwicklung, den Professorin Wieland im vergangenen Jahr für ihre Studierenden initiierte. Ihre Vorlesung in Software Engineering widmete sie einfach in einen Teamwettstreit um. Warum? „Wer seinen Studierenden die Software-Entwicklung im Frontalunterricht beibringen möchte, muss einfach scheitern. Das Thema wird erst lebendig, wenn die Studierenden selbst aktiv werden können.“ Natürlich bürdete sie sich mit dem Wettbewerb erst einmal Mehrarbeit auf. Sponsoren mussten  gefunden und Preise ausgelobt werden. Klar, dass sie sämtliche Software Engineering-Projekte kontinuierlich betreuen und abschließend in kurzer Zeit bewerten musste. Ihr Lohn dafür: „Meine Studierenden waren unglaublich motiviert bei der Sache; mich hat ihr Engagement restlos begeistert.“ Oft schlagen die Nachwuchstalente Themen vor, für die sie brennen, das freut die Professorin besonders. „Das spornt sie nämlich zusätzlich an.“ So entstehen derzeit zum Beispiel eine Vereins-App oder eine Welcome-Anwendung, die Flüchtlingen in Leipzig weiterhilft. Im vergangenen Jahr haben ihre Studierenden sie unter anderem mit einem Energie Balance Spiel oder einer Fitness Studio-Anwendung überrascht.

Ihr Erfolgsrezept: Mix aus Theorie und Praxis

Inzwischen ist der Wettbewerb in die nächste Runde gegangen, denn besser lässt sich Theorie nicht mit der Praxis verbinden. „Solche Formate wecken die Kreativität der Studierenden. Genau darum geht es mir, denn gute Lehre ist immer mehr als bloße Wissensvermittlung.“ Diese Einstellung kommt nicht nur bei ihren Studierenden, sondern auch bei vielen Firmen gut an. „Weil wir hier an der HfTL so praxisorientiert unterrichten, finden unsere Absolventen in der Regel nach dem Examen problemlos einen Job.“

Ausgewiesene Expertin ist Sabine Wieland übrigens nicht nur für das Thema Software Engineering, sondern auch für Trendthemen wie Verteilte Systeme und die Cloud. Als Spezialistin für Cloudsicherheit unterstützt sie zum Beispiel seit Langem den Branchenverband BITKOM.

Wie finde ich das passende Studium? – Abiturienten und Bachelor-Absolventen vor der Studienwahl

Viele Interessenten für Bachelor- und  Master-Studiengänge sind erst einmal überwältigt von dem riesigen Angebot. Für Abiturienten und ihre Eltern gilt es die Fragen zu beantworten, welche Fachrichtung die Richtige ist und was es bei BAföG und Kindergeld zu beachten gilt. Bachelor-Absolventen dagegen müssen entscheiden, ob sie sich mit dem Master spezialisieren oder ihrer Qualifikation eine neue Ausrichtung geben möchten.

Studienwahlmessen bringen Studieninteressenten und Hochschulen zusammen

Die Studienwahlmessen der Informationsdienste BACHELOR AND MORE und MASTER AND MORE bieten Studieninteressenten die Chance, mit zahlreichen nationalen und internationalen Hochschulen in Kontakt zu treten. Ebenfalls vertreten sind Unternehmen und Organisationen mit spannenden Angeboten wie zum Beispiel dualen Studiengängen. Die Master Messen bieten mit dem Messebereich PRAKTIKUM UND THESIS zudem die Möglichkeit, sich bei ausstellenden Unternehmen über Praktikumsplätze, Studentenjobs und Stellen für Abschlussarbeiten zu informieren.

Messebesucher können individuelle Beratungsgespräche führen und sich über Bachelor- bzw. Master-Studiengänge in den verschiedensten Fachbereichen, wie zum Beispiel Wirtschaft und Management, Sprach- und Kulturwissenschaften, Medien, Ingenieurwesen und Naturwissenschaften, informieren. Zusätzlich bieten viele der teilnehmenden Hochschulen Vorträge zu Studienangebot und Studentenleben an. Im Rahmen des begleitenden Kongressprogramms referieren Experten.

Messetermine Wintersemester 2015/16

BACHELOR MESSEN – http://www.bachelor-and-more.de/bachelor-messen

  • 14.11.2015 | Köln (DE)
  • 21.11.2015 | Stuttgart (DE)
  • 28.11.2015 | Hamburg (DE)
  • 06.12.2015 | Frankfurt (DE)
  • 16.01.2016 | München (DE)
  • 24.01.2016 | Münster (DE)

MASTER MESSEN – http://www.master-and-more.de/master-messen

  • 10.2015 | Warschau (PL)
  • 10.2015 | Posen (PL)
  • 10.2015 | Prag (CZ)
  • 11.2015 | Wien (AT)
  • 11.2015 | Köln (DE)
  • 11.2015 | Stuttgart (DE)
  • 11.2015 | Hamburg (DE)
  • 12.2015 | Berlin (DE)
  • 12.2015 | Frankfurt (DE)
  • 12.2015 | Hannover (DE)
  • 01.2016 | München (DE)
  • 01.2016 | Leipzig (DE)
  • 01.2016 | Münster (DE)

Anmeldung und Online-Planung

Alle Besucher haben die die exklusive Möglichkeit, ihren Messebesuch im Vorfeld zu planen und individuelle Beratungsgespräche mit den Ausstellern zu vereinbaren. Außerdem können hier schon Plätze in den Vorträgen reserviert werden. Die Online-Anmeldung zu den Bachelor Messen beinhaltet einen kostenlosen Studienwahltest, um Unentschlossenen die Vorbereitung auf den Messetag zu erleichtern.

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