NRW-Hochschulen und Wissenschaftsforum Ruhr setzen auf mehr Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft

Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen und das Wissenschaftsforum Ruhr haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart, um gemeinsam noch mehr Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen zu Forschungs- und Entwicklungskooperationen zu bewegen. Mit der neuen Kooperation werden auch die Forschungsinstitute im Ruhrgebiet, die dem Wissenschaftsforum angehören, noch stärker in die Vermittlung von Kooperationen mit Hochschulen, Unternehmen und anderen Einrichtungen aus Wirtschaft oder Gesellschaft einbezogen.

Die InnovationsAllianz einerseits, als Netzwerk von 29 Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen, erleichtert Anwendern den Zugang zu mehr als 30.000 Forschenden, die themenbezogen identifiziert und kontaktiert werden können. Sie pflegt intensiv den Kontakt zu den Forschungs- und Entwicklungspartnern in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zum Beispiel mit zahlreichen thematischen Dialogveranstaltungen im Land sowie Partnerbörsen bei vielen Messen und Symposien. Mit den Innovationsgutscheinen des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, bei denen die InnovationsAllianz berät und auch als zentrale Anlaufstelle fungiert, wird kleinen und mittleren Unternehmen der Schritt zu einer ersten Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen erleichtert.

Das Wissenschaftsforum Ruhr e.V. andererseits bildet als Arbeitsgemeinschaft von mittlerweile 46 zumeist außeruniversitären Forschungsinstituten im Ruhrgebiet ein Netzwerk, das die Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen in der Region fördert und diese nach außen vertritt. Es pflegt den Kontakt zu den Hochschulen und zu Partnern in Bildung, Kultur, Medien, Wirtschaft und Politik. Dabei engagiert es sich zum einen für die Stärkung der Wissenschaftskultur im Ruhrgebiet und für einen aktiven Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, zum anderen auch für Forschungskooperationen zwischen den Mitgliedsinstituten. Es wird dabei von der Stiftung Mercator gefördert.

Beide Partner werden außerdem im Rahmen ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit intensiv zusammenarbeiten und in ihren jeweiligen Netzwerken und eigenen Publikationen über Veranstaltungen und Aktivitäten des jeweils anderen Partners informieren.

Das Ruhrgebiet soll durch die Zusammenarbeit als Wissenschaftsstandort noch deutlicher sichtbar werden. Für Forschungsideen aus der Praxis ebenso wie aus der Wissenschaft soll sich ein noch besserer Resonanzboden in der Region ergeben. Dadurch wollen die Partner gemeinsam zu einem nachhaltig guten Klima für Forschung, Entwicklung und Transfer an der Ruhr beitragen.

Bereits in den letzten Jahren haben sich durch das Engagement der Beteiligten viele neue Projekte ergeben. Aus vielen hundert Kooperationen von Forschungseinrichtungen mit Unternehmen, sozialen Institutionen oder kommunalen Partnern sind Neuentwicklungen auf zahlreichen Gebieten hervorgegangen, von denen nicht nur der jeweilige Praxispartner einer Forschungsarbeit profitiert hat. Auch die Bedeutung von Nordrhein-Westfalen insgesamt, als einem der führenden Länder im Bereich von Industrie, Technologie und Innovationen, wurde damit gestärkt.

Weitere Informationen zur Vereinbarung und zu den beiden Partnern finden Sie im Internet unter www.wissenschaftsforum-ruhr.de und www.innovationsallianz.nrw.de

Energie sparen in Produktion und Maschinenbau: InnovationsDialog in Gummersbach

Wie können Unternehmen in der Produktion mehr Energie einsparen? Das ist das Thema einer Dialogveranstaltung der InnovationsAllianz NRW und der Fachhochschule Köln am Mittwoch, 16. November. Im Zentrum steht die Frage, wie die oft komplexen Fertigungslinien in unproduktiven Phasen gezielt in einen Energiesparmodus versetzt werden. Die Veranstaltung findet im Institut für Automation & Industrial IT (AIT) auf dem Campus Gummersbach der FH Köln statt (Steinmüllerallee 1), Beginn ist um 17 Uhr.

Das AIT stellt an diesem Abend seine Untersuchungsergebnisse aus den Automobil-Werken von Daimler und Volkswagen vor. Konkret geht es um den Einsatz der PROFINET-Technologie, mit der einzelne Geräte der Fertigungslinie über einheitliche Steuerkommandos in einen Energiesparmodus versetzt werden. Die Ergebnisse zeigen unter anderem auf, an welchen Stellen der Produktion die größten Potenziale für Energie-Einsparungen liegen.

Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit ProduktionNRW, dem Cluster für Maschinenbau und Produktionstechnik, statt. Bis zum Jahresende finden noch drei weitere regionale Innovations-Dialoge statt. Mit den Veranstaltungen sprechen die Hochschulen gezielt Unternehmen an, die an Forschungskooperationen interessiert sind.

Mit über 200.000 Beschäftigten ist die Maschinenbaubranche der größte industrielle Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen. Im vergangenen Jahr erzielten die Unternehmen einen Umsatz von 37 Milliarden Euro. Über 75 Prozent des Umsatzes wird im Ausland erwirtschaftet. In vielen Fachzweigen sind Unternehmen aus NRW Weltmarktführer. Basis hierfür sind ständige Innovationen und eine konsequente Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der Wertschöpfungskette.

Einen Überblick zu dieser und den weiteren Veranstaltungen sowie eine Anmeldemöglichkeit unter www.innovationsallianz.nrw.de/maschinenbau.

Weitere Informationen zur InnovationsAllianz:
Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter (Vorsitzende des Vorstands)
c/o Fachhochschule Dortmund
Sonnenstraße 96, 44139 Dortmund
Telefon: (0231) 9112-101
E-Mail: presse@inno-nrw.de

Über die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen:
Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen wurde 2007 gegründet. In ihr arbeiten derzeit insgesamt 29 Hochschulen und vier Hochschul-Transfergesellschaften zusammen, sie ist damit das größte derartige Bündnis bundesweit. Ziel ist es, die Forschungskapazitäten der Hochschulen effektiver zu nutzen und in Kooperationen innerhalb der Wissenschaft sowie mit Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Verbänden die Entwicklung neuer bzw. die Optimierung bestehender Technologien, Produkte und Anwendungen zu fördern. Viele erfolgreiche Kooperationen haben bereits zu nachhaltigen Ergebnissen und Nutzen in Wirtschaft und Gesellschaft beigetragen. Die InnovationsAllianz wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW gefördert. Eine Reihe von Unternehmen unterstützt die InnovationsAllianz darüber hinaus als Mitglieder im „InnovationsClub NRW“.

Erfolgsrezept für Weltmarktführer: Zusammenarbeit mit Hochschulen

Kleine und mittelständische Unternehmen müssen im globalen Wettbewerb immer wieder schnell und flexibel auf Veränderungen am Markt reagieren und sich mit neuen und verbesserten Produkten gegen andere Anbieter behaupten. Wie das geht, zeigt die Ennepetaler Schneid- und Mähtechnik GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Düsseldorf am 16. Dezember von 17.00 bis 19.00 Uhr im SparkassenFinanzCenter (Mittelstraße 2-4, 58285 Gevelsberg).

Bei dieser Zusammenarbeit handelt es sich um eine von mehreren Hundert Kooperationen, die Unternehmen und Hochschulen in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren eingegangen sind. Gerade kleine und mittelständische Betriebe, zu denen gemessen an der Umsatzgröße landesweit mehr als 90 Prozent aller Unternehmen zählen, sind auf wissenschaftliches Know-how und die Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der Hochschulen angewiesen. Für viele Industrie-Betriebe ist die Entwicklung neuer und manchmal revolutionärer Ideen sogar Basis einer – wie im Fall der der Ennepetaler Schneid- und Mähtechnik – weltweiten Markt- und Technologieführerschaft.

Beim InnovationsDialog in Gevelsberg stellen Vertreter des Unternehmens und der Hochschule Grundlagen ihrer Zusammenarbeit vor und präsentieren konkrete technische Neuerungen, die sich aus der Kooperation ergeben haben.

Viele solche Kooperationen kommen auf Vermittlung der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen zustande, die landesweit Dialog-Veranstaltungen für Unternehmen und Hochschulen organisiert. Die Veranstaltung in Gevelsberg ist zudem Teil einer Reihe, bei der Betriebe aus dem Maschinen- und Anlagenbau Beispiele für erfolgreiche Zusammenarbeit präsentieren. Sie findet in Zusammenarbeit mit dem Cluster ProduktionNRW und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) statt. Darüber hinaus wird sie von der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr unterstützt.

Eingeladen sind Unternehmen aus Metallverarbeitung sowie Maschinen- und Anlagenbau, aber auch andere Betriebe und Einrichtungen, die an einer Zusammenarbeit mit Hochschulen interessiert sind. Im Anschluss an die Vorträge und Präsentationen können Unternehmen und Hochschulen im Rahmen einer branchenübergreifenden Partnerbörse direkt Kontakt miteinander aufnehmen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, aus Platzgründen ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen im Internet unter www.innovationsallianz.nrw.de.

InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V.
Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter (Vorsitzende des Vorstands)
c/o Fachhochschule Dortmund
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Universität Paderborn optimiert für Siebau Raumsysteme Fertigung und Materialfluss

Die Siebau Raumsysteme in Kreuztal bei Siegen und die Universität Paderborn haben eine erfolgreiche Kooperation abgeschlossen. Von April bis August dieses Jahres hat das Unternehmen mit Unterstützung der Hochschule seine Serienproduktion von Garagen, Carports, Hallensystemen und Lagertechnik aus Stahlelementen soweit optimiert, dass individuelle Wünsche von Kunden nach Ausgestaltung, Fertigungszeiten und Lieferfristen noch besser berücksichtigt werden können. Die erarbeiteten Maßnahmen werden nun nach und nach in die Praxis umgesetzt.

Dr. Andre Döring vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn hat das Unternehmen mit seiner aus der Universität heraus gegründeten reQuire consultants GmbH beraten und bei der Durchführung der Neuorganisation fachlich betreut. „Konkret wurde ein Konzept zur Neuorganisation des Materialflusses ausgearbeitet“, so Döring. „Dadurch können Materialien wie Stahlblech wesentlich effizienter eingesetzt werden.“ Die Hochschule hat das Unternehmen außerdem dabei unterstützt, öffentliche Fördergelder für die Kooperation zu beantragen.

Die Zusammenarbeit kam durch Vermittlung der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen zustande. Wie das Kreuztaler Unternehmen haben viele mittelständische Betriebe gute Ideen für neue Produkte oder verbesserte Fertigungstechniken. Häufig fehlen aber wissenschaftliche Kenntnisse oder die nötige Infrastruktur, um diese Ideen aus eigener Kraft umzusetzen. Auf Anfrage vermittelt ihnen daher die InnovationsAllianz passende Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen, die sie bei der Realisierung unterstützen.

„Die schnelle Vermittlung des Kooperationspartners hat uns sehr geholfen“, so Hans Martin Steinseifer von Siebau. „So konnten wir zügig neue Strukturen schaffen, um in Zukunft wesentlich flexibler und kostengünstiger zu arbeiten.“ Das Unternehmen mit seinen 56 Mitarbeitern erwirtschaftet einen Jahresumsatz von fast zehn Millionen Euro.

In vielen weiteren Kooperationen von Hochschulen und Unternehmen sind bereits neue Verfahren in der Medizin- und Umwelttechnik und im Maschinen- und Anlagenbau entstanden, wurden wie bei Siebau in Kreuztal Fertigungsprozesse verändert oder im sozialen Bereich die Behandlung und Pflege von alten oder kranken Menschen optimiert. Auch die Entwicklung neuer Werkstoffe oder die Verbesserung vorhandener Techniken werden regelmäßig von Betrieben bei den Hochschulen des Landes angefragt. Viele Kooperationen gerade im industriellen und im Umwelt-Bereich werden darüber hinaus mit Blick auf Ressourcen-Schonung und einen sparsamen Umgang mit Energie durchgeführt.

Die InnovationsAllianz vermittelt dabei nicht nur geeignete Kooperationspartner aus den NRW-Hochschulen, sie informiert auch über mögliche Zuschüsse aus Landes- und Bundesmitteln. Damit können vor allem Forschungs- und Entwicklungskosten bei einer Kooperation mitfinanziert werden. Allein mit dem Innovationsgutschein NRW werden je nach Größe eines Unternehmens und Leistung der Hochschule bis zu 10.000 Euro Zuschuss gezahlt.

Weitere Informationen zur InnovationsAllianz NRW und weitere Beispiele für erfolgreiche Kooperationen von Unternehmen und Hochschulen unter www.innovationsallianz.nrw.de.

Weitere Informationen zur Kooperation:
Dr. Andre Döring
reQuire consultants GmbH
Fürstenallee 11, 33102 Paderborn
Telefon (05251) 60-6425
E-Mail: laro@hni.uni-paderborn.de

Weitere Informationen zur InnovationsAllianz:
Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter (Vorsitzende des Vorstands)
c/o Fachhochschule Dortmund
Sonnenstraße 96, 44139 Dortmund
Telefon (0231) 9112-101
E-Mail: presse@inno-nrw.de

Leistungsbilanz der NRW-Hochschulen: Mehr Patente, Gründungen und Drittmittel

Die Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen haben trotz der Wirtschaftskrise in den vergangenen zwei Jahren von Unternehmen und öffentlichen Stellen mehr Drittmittel für Forschungsaufträge einwerben können. Das geht aus der Leistungsbilanz hervor, die die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen heute veröffentlicht hat. Befragt wurden die 29 Mitgliedshochschulen und die noch nicht zur InnovationsAllianz gehörende Ruhr-Universität Bochum.

Die Leistungsbilanz umfasst die von den Hochschulen selbst akquirierten öffentlichen und privaten Drittmittel (ohne Mittel der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft), die Zahl der Erfindungsmeldungen sowie angemeldete und erteilte Patente und darüber hinaus die Zahl der Unternehmensgründungen von Absolventen und Mitarbeitern der Hochschulen.

Zuletzt waren diese Zahlen für den Zeitraum 2006 bis 2008 abgefragt worden. Die dabei festgestellten jährlichen Steigerungsraten konnten in der Zeit von 2008 auf 2009 nochmals übertroffen werden. So verzeichneten die Hochschulen bei den Drittmitteln eine Zunahme binnen Jahresfrist um 13 Prozent (gegenüber durchschnittlich 9 Prozent pro Jahr von 2006 bis 2008) und 8 Prozent mehr Patentanmeldungen (gegenüber 5 Prozent). Allein im Jahr 2009 wurden zudem mehr als 120 Unternehmen aus den Hochschulen heraus gegründet. Weiterlesen

Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft Thema beim Unternehmergipfel in Frankfurt

Verhindern Rollenklischees und gesellschaftliche Vorbehalte Karrieremöglichkeiten von Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft? Welche Kompetenzen und Potenziale bleiben dadurch ungenutzt? Darüber diskutiert die Vorstandsvorsitzende der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen, Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, mit Geschäftsführerinnen und Frauen aus Führungspositionen mehrerer Unternehmen im Rahmen des „Innovation Unternehmergipfel“ am 23. September in Frankfurt am Main.

Unter dem Titel „Innovation ist weiblich“ wird diskutiert werden, in welchem Maße Frauen im Bereich von Forschung und Entwicklung unterrepräsentiert sind. Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter möchte die Frage dabei nicht auf Führungspositionen beschränken. „Es werden nicht nur klassische Innovationsarbeitsfelder von Männern dominiert, sondern viele hochqualifizierte Berufe wie zum Beispiel Wirtschaftsprüfer, technische Prüfer, oder Börsenmakler.“ Auch in Ausbildungs- und Handwerksberufen wie Koch, Tischler oder Klempner stellen Frauen nach wie vor eine Minderheit dar.

Als mögliche Ursachen nennt Prof. Dr. Schäfer-Richter neben gesellschaftlich verankerten Rollenbildern auch die mangelnde Einbindung qualifizierter Frauen in das heutige Innovations-System. „Innovation ist ein Thema, das nicht mehr nur Forscher und Entwickler angeht, sondern alle Bereiche eines Unternehmens oder einer wissenschaftlichen Institution betrifft“, so Schäfer-Richter. Dazu gehören neben Produkt- oder Technologie-Entwicklung auch Strategie, Kommunikation und Marketing und ähnliche Aufgaben. Besprochen werden beim „Unternehmergipfel“ daher auch neue Berufsbilder, die im Zuge der Innovations-Entwicklung in Wirtschaft und Wissenschaft entstanden sind und zunehmend auch von Frauen besetzt werden.

Die Diskussionsrunde beginnt am 23. September um 13.30 Uhr im „Squaire“ des Frankfurter Flughafens (über dem ICE Fernbahnhof). Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen wird vor Ort auch über ihre Arbeit informieren. Weitere Informationen zur Veranstaltung im Internet unter www.innovation-unternehmergipfel.de. Weiterlesen

Auftaktveranstaltung „Berufsoption Unternehmer“ an der Hochschule Bochum

Wissenschaftler, Absolventen und Studenten an nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen sollen noch mehr Unternehmen gründen. Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen bietet daher unter dem Titel „Berufsoption Unternehmer/in“ ab sofort eine neue Veranstaltungsreihe an, um über erfolgreiche Ausgründungen aus Hochschulen zu informieren und Hochschul-Mitarbeiter wie Nachwuchs-Wissenschaftler zum Schritt in die Selbständigkeit zu motivieren.

Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, 22. September 2010, von 16.00 bis 18.30 Uhr in der Hochschule Bochum (Lennershofstraße 140, Raum C1-08) statt. Gründungsinteressierte Wissenschaftler und Studierende lernen dabei erfolgreiche Unternehmensgründungen von Absolventen und so genannte Spin-offs aus den Hochschulen kennen. Sie erfahren aus erster Hand, welche Angebote von Hochschulen und regionalen Partnern genutzt werden können.

So unterstützt seit diesem Jahr der Gründercampus Ruhr – ein gemeinsames Projekt der Ruhr-Universität Bochum, der Hochschule Bochum, der Industrie- und Handelskammer und der rubitec GmbH als Transfergesellschaft der Ruhr-Universität – Gründungsinteressenten aus den beiden großen Bochumer Hochschulen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Viele Hochschulen unterhalten eigenes Personal, um Gründer zu beraten und mit potenziellen Förderern und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft ins Gespräch zu bringen. Außerdem können für eine Neugründung oft auch Fördermittel der öffentlichen Hand in Anspruch genommen werden. Jährlich werden in Nordrhein-Westfalen über 100 Unternehmen von Hochschulangehörigen gegründet.

Weitere Veranstaltungstermine sind am 5. Oktober in Duisburg, am 26. Oktober in Dortmund sowie am 16. November in Köln und am 18. November in Aachen. Anmeldung und weitere Informationen unter www.berufsoption-unternehmer.de.

InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V.
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Telefon (0231) 9112-101
Email: presse@inno-nrw.de

NRW-Hochschulen werben für mehr Firmengründungen von Studenten und Wissenschaftlern

Wissenschaftler, Absolventen und Studenten an nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen sollen noch mehr Unternehmen gründen. Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen bietet daher unter dem Titel „Berufsoption Unternehmer/in“ ab sofort eine neue Veranstaltungsreihe an, um über erfolgreiche Ausgründungen aus Hochschulen zu informieren und Hochschul-Mitarbeiter wie Nachwuchs-Wissenschaftler zum Schritt in die Selbständigkeit zu motivieren.

Gründungsinteressierte Wissenschaftler und Studierende lernen dabei erfolgreiche Unternehmensgründungen von Absolventen und so genannte Spin-offs aus den Hochschulen kennen. Sie erfahren aus erster Hand, welche Unterstützungsangebote Hochschulen und ihre Partner in den Regionen anbieten, und wie diese erfolgreich genutzt werden können. Kompetente Ansprechpartner sind erfolgreiche Gründer, Gründungsdozenten und andere Mitarbeiter von Hochschulen sowie regionale Business Angels.

„Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus sind eine besonders effektive Form, wissenschaftliche Erkenntnisse in eine praktische Anwendung zu überführen“, sagt die Vorstandsvorsitzende der InnovationsAllianz, Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter. „Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung können so unmittelbar in wirtschaftlich interessante Produkte oder Dienstleistungen umgesetzt werden.“ Damit leisten solche Gründungen immer auch einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung im Umfeld der Hochschulen und schaffen neue Arbeitsplätze.

Die Hochschulen unterstützen Firmengründungen aus den eigenen Reihen seit vielen Jahren und unterhalten meist eigenes Personal, um Gründer zu beraten und mit potenziellen Förderern und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft ins Gespräch zu bringen. Außerdem können für eine Neugründung oft auch Fördermittel der öffentlichen Hand in Anspruch genommen werden. Jährlich werden in Nordrhein-Westfalen über 100 Unternehmen von Hochschulangehörigen gegründet.

Die Veranstaltungsreihe „Berufsoption Unternehmer/in“ findet in Zusammenarbeit mit dem Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) sowie mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern, branchenbezogenen Initiativen, Wirtschaftsförderungen und kommunalen Netzwerken statt.

Geplant sind Veranstaltungen in allen nordrhein-westfälischen Wirtschaftsregionen. Den Start macht die Hochschule Bochum am 22. September 2010, weitere Termine sind in Duisburg (5. Oktober), Dortmund (26. Oktober), Köln (16. November) und Aachen (18. November). Die aktuellen Termine und Orte werden jeweils unter www.berufsoption-unternehmer.de veröffentlicht.

InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V.
Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter (Vorsitzende des Vorstands)
c/o Fachhochschule Dortmund
Sonnenstraße 96, 44139 Dortmund
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NRW-Hochschulen präsentieren ihr Forschungs- und Entwicklungspotenzial bei der Europäischen Union

Zum ersten Mal haben nordrhein-westfälische Universitäten und Fachhochschulen vor Vertretern der Europäischen Kommission gemeinsam ihre Kompetenzen bei der Erforschung wirtschaftlicher, technischer und sozialer Fragen präsentiert. Schwerpunkt der von der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen organisierten Veranstaltung in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Brüssel waren Fragen in Zusammenhang mit einer alternden Gesellschaft.

„Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen haben das Potenzial, zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft und anderen Forschungseinrichtungen einen bedeutenden Teil zur Lösung aktueller Herausforderungen und Probleme auf europäischer Ebene beizutragen“, betonte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der InnovationsAllianz, Prof. Dr. Wilhelm Schäfer.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wurden beispielhaft Kooperationen von Hochschulen, Industrie und Mittelstand präsentiert, durch die das Lebens- und Wohnumfeld älterer Menschen sicherer und einfacher gestaltet werden kann. An einigen dieser Forschungsprojekte sind mehr als ein Dutzend Hochschulen und Unternehmen beteiligt. Die InnovationsAllianz stellte in Brüssel einen Katalog vor, in dem rund 45 Vorhaben von insgesamt 17 nordrhein-westfälischen Hochschulen zu Fragestellungen in Zusammenhang mit der alternden Gesellschaft beschrieben sind.

Prof. Dr. Andreas Jahr, Vorstandsmitglied der InnovationsAllianz NRW und Moderator der Veranstaltung, hob hervor, dass sich die Hochschulen als Ansprechpartner für die Politik verstehen. „Wir richten uns in unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit eng an den Fragen und Problemen aus, die die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft bewegen.“ Dies gelte für medizinische und soziale Themen ebenso wie für wirtschaftliche Fragen oder nachhaltige Umwelttechnologien.

An der Veranstaltung in Brüssel nahmen mehr als 100 Vertreter der Europäischen Kommission sowie von EU-Lobbyisten, Unternehmen und Hochschulen teil. In Abstimmung mit der nordrhein-westfälischen Landesvertretung wird die InnovationsAllianz weitere Veranstaltungen zu aktuellen Forschungsfragen anbieten. Ziel ist es, die Forschungskompetenz der NRW-Hochschulen bei der Europäischen Kommission bekannter zu machen und im Wettbewerb um Fördermittel und Forschungsprogramme der EU noch erfolgreicher zu werden.

Weitere Informationen unter www.innovationsallianz.nrw.de.

Gesundheit fördern – Kinder stärken: Schulen und Hochschulen stellen Forschungsprojekt vor

Mangelnde Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeit kann bei Kindern und Jugendlichen zu Lernschwächen führen und damit langfristig Schulabschlüsse erschweren und die Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigen. Daher untersuchen Lehrer, Ärzte und soziale Einrichtungen in interdisziplinären Projekten am Beispiel von Grundschulkindern die Wirksamkeit verschiedener Programme der Gleichgewichtsförderung. Heilpädagogen erarbeiten darüber hinaus Konzepte zur Entwicklungsbegleitung von Grundschulkindern und vernetzte Förderangebote.

Solche interdisziplinären Kooperationen unterhält die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe beispielsweise mit dem Hessischen Kultusministerium und der Hochschule Aalen in dem Projekt „Schnecke – Bildung braucht Gesundheit“. Eine weitere Kooperation besteht mit dem Schulverwaltungsamt und dem Schulamt der Stadt Bochum sowie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ruhr-Mitte im Projekt „Heilpädagogik an Offenen Ganztagsgrundschulen“.

Ihre Untersuchungsergebnisse und Lösungsansätze aus verschiedenen Schulen stellen die Kooperationspartner im Rahmen eines InnovationsDialogs am Donnerstag, 24. Juni, ab 17.00 Uhr in der Evangelischen Fachhochschule, Immanuel-Kant-Straße 18-20 in Bochum vor.

Eingeladen sind Eltern, Lehrer und andere Verantwortliche an Schulen sowie Vertreter aus Unternehmen und sozialen sowie kommunalen Einrichtungen, die sich für innovative Bildungsprojekte oder allgemein für Entwicklungs- und Forschungskooperationen mit Hochschulen interessieren. Der Eintritt ist frei.

Der InnovationsDialog ist eine Veranstaltungsreihe der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen. Dabei präsentieren Forscher von Universitäten und Fachhochschulen zusammen mit Unternehmen und anderen Einrichtungen technische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Probleme und gemeinsam entwickelte Lösungsansätze. Allein in diesem Jahr sind rund 20 regionale Dialog-Veranstaltungen in ganz Nordrhein-Westfalen geplant.

Die InnovationsAllianz ermöglicht als zentrale Anlaufstelle interessierten Unternehmen und anderen Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft einen Zugang zu den Forschungsmöglichkeiten von 29 nordrhein-westfälischen Hochschulen und vermittelt finanzielle Fördermöglichkeiten für solche Forschungskooperationen.

Mehr Informationen zur InnovationsAllianz, zum Leistungsangebot der NRW-Hochschulen und Beispiele erfolgreicher Kooperationen unter www.innovationsallianz.nrw.de.