Zeit für Veränderungen: Weiterentwicklungen im MBA-Fernstudienprogramm Update im Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Remagen/Koblenz. „Zeit für Veränderungen“ heißt die Devise des MBA-Fernstudienprogramms am RheinAhrCampus, Remagen, die sich in mehrfacher Hinsicht positiv auf Fernstudierende auswirkt: Zum einen führt eine Weiterqualifizierung bei den Studierenden und Absolventen zu Veränderungen – sie entwickeln sich persönlich weiter, erwerben neue Kenntnisse, die sie direkt im Job anwenden können und bauen ihr Profil für mögliche weitere Karriereschritte aus. Andere qualifizieren sich über einen der acht wählbaren Vertiefungsschwerpunkte etwa für einen ganz neuen Aufgabenbereich. Mit dem international anerkannten MBA-Abschluss erwerben die Absolventinnen und Absolventen einen begehrten Titel, der gute Karrierechancen und Veränderungen eröffnet.

 

Auch das MBA-Fernstudienprogramm verändert und entwickelt sich entsprechend der Anforderungen am Markt weiter. Aktuell haben die Studiengangsleiter in enger Abstimmung mit den Fachdozenten das Aufbaumodul Gesundheits- und Sozialwirtschaft inhaltlich überarbeitet und so auf Veränderungen in der Branche reagiert. In Gesundheits- und Sozialwirtschaftsunternehmen spielen mittlerweile Kostendruck, Wettbewerb und Fachkräftemangel eine entscheidende Rolle. „Dieser dynamischen Entwicklung folgend, haben wir das Schwerpunktmodul des MBA-Fernstudienprogramms neu strukturiert und inhaltlich aktualisiert. Gleich zu Beginn erhalten die Studierenden jetzt, ergänzend zum Gesundheitswesen, einen Überblick über das deutsche Sozialwesen. Außerdem wird ein neues Modul „Personalmanagement“ implementiert. In Zeiten von Fachkräftemangel und einer deutlichen Ökonomisierung des Gesundheits- und Sozialbereichs gewinnen Personal, Personaleinsatz und Personalqualifizierung weiter an Bedeutung. Mit den Ergänzungen bereiten wir die MBA-Studierenden passgenau auf ihre Tätigkeit in diesem Berufsfeld vor“, so Prof. Dr. Schenkel-Häger, der das Schwerpunkt-Modul leitet.

 

Das MBA-Fernstudienprogramm ist in zwei Studienhälften aufgeteilt: In den ersten beiden Semestern bauen die Fernstudierenden General Management-Wissen aus und erwerben Führungskompetenzen. Eine der Besonderheiten dieses Master of Business Administration sind – neben einer hohen Flexibilität – die Branchenspezialisierung im dritten und vierten Semester. Hier stehen insgesamt acht Vertiefungsrichtungen zu Wahl – neben Gesundheits- und Sozialwirtschaft sind das: Financial Risk Management, Leadership, Logistikmanagement, Marketingmanagement, Produktionsmanagement, Sportmanagement, und Unternehmensführung/Finanzmanagement. Auch der Praxisbezug wird am RheinAhrCampus groß geschrieben – die Dozenten bringen langjährige Erfahrungen sowohl in der Lehre als auch aus der Praxis mit. Wer nur Spezialwissen in einem der Studienschwerpunkte vertiefen möchte, kann dies auch losgelöst vom MBA-Programm in einem Zertifikatsstudium studieren.

 

Für Berufstätige, die sich flexibel, weitestgehend zeit- und ortsunabhängig neben ihrem Job weiterqualifizieren möchten, ist ein Fernstudium eine ideale Weiterbildungsmöglichkeit. Und es lohnt sich, so wie Absolventinnen und Absolventen bestätigen: „Mein Studium hat mir Freude gemacht, weil ich das Gelernte gleich praktisch umsetzen konnte und mich damit für schwierigere Aufgaben im Unternehmen qualifiziert habe. Ich bin froh, den MBA-Abschluss erworben zu haben, da drei winzige Buchstaben einen unglaublichen Effekt erzielen“, sagt Annette Häbel, die das MBA-Fernstudium mit dem Schwerpunkt Marketingmanagement erfolgreich absolviert hat. Auch Stefan Braun, der als diesjähriger Jahrgangsbester sein Studium mit einer glatten 1,0 abgeschlossen und zeitgleich mit Abschluss des Studiums seine Stelle gewechselt hat, ist überzeugt: „Das Fernstudium hat sich jetzt schon positiv ausgewirkt – meine neue Position wäre ohne den MBA-Abschluss nicht möglich gewesen.“

 

Fernstudieninteressenten können sich zum kommenden Sommersemester noch bis zum 15. Januar bewerben Das Bewerbungsverfahren erfolgt über die Website der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH), die die Hochschule bei der Durchführung des Fernstudiums unterstützt.

 

Weitere Informationen unter: www.mba-fernstudienprogramm.de

Anmeldung unter www.zfh.de/anmeldung

Interaktive Hochschulkarte auf Bachelorstudium.de

Seit 10.03.2011 ist die 1. Betaversion der interaktiven Hochschulkarte auf Bachelorstudium.de verfügbar.

Interessenten können fortan bequem mittels Google-Maps Hochschule in Ihrer Umgebung suchen und im Porträt Detailinformationen der Hochschule erhalten.

In der Beta enthalten sind zudem 150 Hochschulporträts mit Detailinformationen zu Hochschulen.

Zu finden ist die interaktive Hochschulkarte auf: http://www.bachelorstudium.de/hochschulen/index.html

Das Versionsupdate 1.1 welches voraussichtlich am 04.04.2011 erscheint sieht zudem folgende Updates vor:

– weitere Hochschulporträts

– Darstellung von Studienzentren bundesweit aktiver Hochschulen

– Möglichkeit der kostenfreien Verwendung auf externen Webseiten

Pressekontakt:

Dennis Möß

info@bachelorstudium.de

Industrie und Wissenschaft beim Automobil-Forum in Düsseldorf

Beim Innovationsforum „Fahrzeugkonzepte für die urbane Mobilität“ am 9. September im Daimler-Werk Düsseldorf präsentiert die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen zusammen mit Herstellern, Zulieferern und Forschungsinstituten aus Nordrhein-Westfalen Konzepte und Lösungen für Verkehr und Mobilität in der Zukunft. In diesem Zusammenhang werden Mitglieds-Hochschulen der InnovationsAllianz auch eigene Forschungsvorhaben vorstellen.

Das Innovationsforum versteht sich als Kooperationsplattform für aktuelle Entwicklungen im Automobilsektor. Veranstaltet wird es von den Netzwerk-Initiativen Automotive Rheinland, Automotive Südwestfalen und dem AutoCluster.NRW.

Das Forum beginnt am 9. September um 9.00 Uhr mit Führungen durch das Werk der Daimler AG (Rather Straße 51, 40476 Düsseldorf), an die sich Vorträge über neue Fahrzeugkonzepte und Elektroautos anschließen. Ab etwa 12.30 Uhr vermittelt die InnovationsAllianz NRW im Rahmen einer Partner-Börse Gespräche zwischen Unternehmern und Wissenschaftlern. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zur Lösung wirtschaftlicher und technischer Probleme und damit Ansatzpunkte für künftige Kooperationen. Viele solcher Kooperationen haben bereits neue Produkte und Technologien hervorgebracht. Kleine und mittelständische Unternehmen werden dabei unter anderem mit Innovationsgutscheinen vom Land Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert.

„Gemeinsam mit den Veranstaltern wollen wir Unternehmen der nordrhein-westfälischen Automobilbranche mit geeigneten wissenschaftlichen Partnern aus den Hochschulen zusammenbringen“, so die Vorstandsvorsitzende der InnovationsAllianz, Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter. Dabei ist das AutoCluster.NRW ein wichtiger Partner, denn es versteht sich als Informations- und Kommunikationsplattform der Branche, die Kompetenzen aus der Fahrzeugtechnik bündelt und Partner miteinander vernetzt.

„Die wichtigsten Akteure der Automobilwirtschaft in Nordrhein-Westfalen sind neben den anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen überwiegend kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit ihren hochmodernen Produkten besonders flexibel auf wechselnde Marktbedürfnisse einstellen können“, so Lothar Schneider, Clustermanager des AutoCluster.NRW.

Nordrhein-Westfalen zählt mit Baden Württemberg und Bayern zu den bedeutenden Automobilstandorten in Deutschland. Bundesweit erzielt die Branche mit fast 800.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 336 Milliarden Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Innovationsforum Automobil im Internet unter www.innovationsallianz.nrw.de.

Still-Leben: Hochschulen erobern die Autobahn

Mehr als drei Millionen Menschen feierten beim Still-Leben Ruhrschnellweg auf der A40 am vergangenen Sonntag ein Fest der Alltagskulturen. An der rund 60 Kilometer langen Tafel zwischen Dortmund und Duisburg nahm auch eine ganze Reihe Hochschulen aus der Region Platz und zeigte, wie viel kreatives Potenzial die Studienlandschaft in Nordrhein-Westfalen zu bieten hat.

Die wohl größte Hochschulansammlung gab es dabei in Bochum: Unter dem Motto „Welcome to UniverCity Bochum“ machten die sechs Bochumer Hochschulen gemeinsame Sache. Die Teams vor Ort hatten sich einiges einfallen lassen, um für sich zu werben und die Besucher mit Mitmachaktionen zu unterhalten. Bei der Hochschule für Gesundheit konnten Interessierte den Umgang mit einer Übungsbabypuppe testen. Elektromobilität im Kleinformat animierte bei der TFH Georg Agricola viele Kinder und jung gebliebene Erwachsene zum sportlichen Wettstreit: Dort hatten Elektrotechnik-Ingenieure eine mit Handkurbelgeneratoren betriebene Carrerabahn aufgestellt. Andere Besucher wiederum mischten sich einen Tisch weiter ihre persönliche Still-Leben-Zahnpasta – wahlweise mit Erdbeer-, Sauerkirsch- oder Pfefferminzaroma. „Das Ruhrgebiet feiert sich selbst – da gehören wir als älteste Hochschule Bochums natürlich mit dazu“, so TFH-Präsident Professor Dr. Jürgen Kretschmann. „Bochum ist eine lebendige Wissenschaftsstadt. Mit der Initiative UniverCity möchten wir das den Bürgern noch stärker ins Bewusstsein rufen. Ich glaube, das ist uns mit dem heutigen Still-Leben gut gelungen.“

Träume auf Papier

Vielfältig waren auch die Aktionen der Dortmunder Hochschulen. Der Fachbereich Architektur der Fachhochschule Dortmund ließ Traumhäuser entstehen – zumindest auf Papier. Zudem war FRoDO im Einsatz – ein Laufroboter, der vom Fachbereich Informations- und Elektrotechnik entwickelt wurde. Die TU Dortmund war mit 27 Tischen vertreten. Die Besucher konnten hier unter anderem eine Fotoausstellung von Studierenden bewundern oder sich am Stand der Fakultät Statistik einem Cola-Geschmackstest unterziehen.

Kulturenvielfalt ohne Grenzen

Gleich an mehreren Stellen der A40 war die Universität Duisburg-Essen vor Ort und präsentierte sich dabei international. Der Verein der Indonesischen Studenten etwa nahm die Besucher mit auf eine kulturell-kulinarische Entdeckungsreise ins Land der tausend Inseln. Die internationalen Tutoren des Studentenwerks präsentierten sich in Landestrachten aus Afrika, Asien und Europa. Und „Ingenieure ohne Grenzen“ stellten ihre internationalen Hilfsprojekte vor. Rund um die Ausfahrt Essen-Frohnhausen mischten sich zudem Akteure der Folkwang Universität der Künste unter die Besucher. Frei nach dem Motto „Wir sind das Folk“ zeigten die Studierenden der Studiengänge Schauspiel, Physical Theatre und Jazz ihr Können.

Internetseite der TFH Georg Agricola

www.tfh-bochum.de/ruhr2010.html

Internetseite der Hochschule Bochum

http://www.hochschule-bochum.de/kooperationen/kulturhauptstadt-2010.html

Internetseite der Fachhochschule Dortmund

http://www.fh-dortmund.de/de/oeffentl/2010/StilllebenAnkuendigung.php

Internetseite der TU Dortmund

http://www.tu-dortmund.de/uni/Verwaltung/aktuelles/meldungen/10-06-30_Ruhr_Schnell_Weg/index.html

Internetseite der Folkwang Universität der Künste

http://www.folkwang-uni.de/

NRW-Hochschulen informieren über Finanzierung von Entwicklungskooperationen

Beim Petersberger Industriedialog am kommenden Dienstag, 18. Mai, auf dem Petersberg bei Bonn informiert die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen über Kooperationsmöglichkeiten von Wirtschaftsunternehmen mit den nordrhein-westfälischen Hochschulen sowie über finanzielle Fördermöglichkeiten für solche Kooperationsprojekte.

So können zum Beispiel zur Finanzierung der Forschungs- und Entwicklungsleistungen von Hochschulen bei der Entwicklung neuer Produkte oder der Optimierung bestehender Technologien unter anderem der Innovationsgutschein des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Mittel aus den Förderprogrammen des Bundeswirtschaftsministeriums und der Europäischen Union beantragt werden.

Neben diesen Informationen stellt die InnovationsAllianz außerdem auf Anfrage konkrete Kontakte von Unternehmen zu Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen her, die bei der Neu- oder Weiterentwicklung von Produkten, Arbeitsweisen und Technologien helfen können. Insgesamt gehören der InnovationsAllianz 29 Universitäten und Fachhochschulen aus Nordrhein-Westfalen an, wodurch insgesamt nahezu jedes infrage kommende Themengebiet aus Wirtschaft und Gesellschaft abgedeckt ist.

Der Petersberger Industriedialog wird von den Industrie- und Handelskammern aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Stiftung Industrieforschung veranstaltet. Er findet bereits zum sechsten Mal statt und richtet sich an mittelständische Unternehmen sowie Geschäftsführer und Führungskräfte aus den Bereichen Entwicklung, Marketing, Vertrieb und Produktion.

Wirtschaft trifft Wissenschaft auf der Hannover-Messe

Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen informiert auf der Hannover-Messe vom 19. bis 23. April 2010 über die Forschungs- und Entwicklungsleistungen der nordrhein-westfälischen Hochschulen und über deren Kooperationsmöglichkeiten mit Firmen und anderen Einrichtungen aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Erstmals können im Rahmen einer Partner-Börse Unternehmer direkt Kontakt zu Forschern aufnehmen, von denen sie sich Unterstützung bei der Entwicklung neuer Produkte oder bei der Optimierung bestehender Technologien und Arbeitsprozesse erhoffen. Die Partner-Börse findet in Kooperation mit dem Cluster ProduktionNRW am Eröffnungstag, 19. April, zwischen 16.30 und 18.00 Uhr statt (Halle 16, Stand A10). Dabei geht es um mögliche Kooperationen im Bereich Maschinenbau und Produktion, wie zum Beispiel bei Fragen zu Prozessautomation, Energieerzeugung und -versorgung, Planung und Betrieb von Kraftwerken, moderne Antriebs- und Mobilitätstechnologien sowie Mikro- und Nanotechnologie.

Im Vorfeld der Partner-Börse findet ab 15.00 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema „Mit Innovationen in den Aufschwung“ statt, an der unter anderem Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Christa Thoben und die Vorstandsvorsitzende der InnovationsAllianz, Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, teilnehmen.

Auf einem Gemeinschaftsstand des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen (Halle 2, Stand C38) präsentiert die InnovationsAllianz zusammen mit der Patentvermarktungsgesellschaft PROvendis beispielhaft Forschungsergebnisse, die bereits aus der Zusammenarbeit von Unternehmen und Hochschulen entstanden sind oder die nach Vorarbeiten der Hochschulen nun in Kooperation mit Unternehmen weiterentwickelt werden.

Mehr Informationen zur InnovationsAllianz, zum Leistungsangebot der NRW-Hochschulen und weitere Kooperationsbeispiele unter www.innovationsallianz.nrw.de.

NRW-Hochschulen präsentieren sich beim Tag der Wirtschaft

Beim Tag der Wirtschaft, der am 29. April im ehemaligen Bundestag in Bonn stattfindet, informiert die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen über das Leistungsangebot der nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen und über deren Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen.

Im Rahmen einer Partner-Börse, zu der die InnovationsAllianz und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft NRW gemeinsam einladen, können Unternehmer direkt Kontakt zu Forschern aufnehmen, von denen sie sich Unterstützung bei der Entwicklung neuer Produkte oder bei der Optimierung bestehender Technologien und Arbeitsprozesse erhoffen. Dabei geht es vor allem um Kooperationen aus den Bereichen Ressourcen- und Energieeffizienz, Gesundheitswirtschaft, Ernährung, Agrar- und Wasserwirtschaft sowie Personalwesen, Finanzen, Kommunale Wirtschaft und Verwaltung.

Solche Kooperationen zur Planung, Entwicklung, Umsetzung oder Weiterentwicklung von Produkten, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen können unter anderem mit den Innovationsgutscheinen des Landes Nordrhein-Westfalen bezuschusst werden – ein Förderprogramm, das speziell für den Mittelstand aufgelegt wurde. Auch über diese Finanzierungsmöglichkeiten wird die InnovationsAllianz NRW beim Tag der Wirtschaft informieren.

Der Tag der Wirtschaft wird jährlich vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft organisiert, der neben anderen Verbänden sowie den Industrie- und Handelskammern und den Handwerkskammern zu den strategischen Partnern der InnovationsAllianz NRW gehört. In Zusammenarbeit mit diesen Partnern ermöglicht die InnovationsAllianz interessierten Unternehmen Kontakte zu den für Außenstehende oft kaum zu überblickenden vielfältigen Einrichtungen und Forschungsmöglichkeiten der beteiligten Hochschulen. Insgesamt gehören der InnovationsAllianz 29 Universitäten und Fachhochschulen aus Nordrhein-Westfalen an.

Mehr Informationen zur InnovationsAllianz, zum Leistungsangebot der NRW-Hochschulen und Beispiele erfolgreicher Kooperationen unter www.innovationsallianz.nrw.de.

Hochschulen Hamm-Lippstadt und Ruhr West werden Mitglied der InnovationsAllianz NRW

Die im vergangenen Jahr gegründeten Hochschulen Hamm-Lippstadt und Ruhr West sind nun auch Mitglieder der InnovationsAllianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen. Nachdem im Herbst bereits die Hochschule Rhein-Waal in Kleve dem Bündnis beigetreten war, gehören nun alle neuen Hochschulen, die im Jahr 2009 gegründet wurden und ihren Lehrbetrieb bereits aufgenommen haben, der InnovationsAllianz an. Das bundesweit größte Netzwerk seiner Art umfasst damit insgesamt 29 Hochschulen und vier Hochschul-Transfergesellschaften aus Nordrhein-Westfalen.

Die Vorsitzende des Vorstands der InnovationsAllianz, Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, begrüßt die Mitgliedschaft der neu gegründeten Hochschulen. „Die Themenvielfalt und die starke Praxisausrichtung der beiden Hochschulen ergänzen perfekt das Angebot der InnovationsAllianz.“ Eine Kernaufgabe der InnovationsAllianz besteht darin, Unternehmen und andere Institutionen bei der Entwicklung neuer Produkte, Technologien oder Dienstleistungen zu unterstützen und ihnen Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen als Kooperationspartner zu vermitteln.

Auch die beiden neuen Hochschulen setzen auf Kooperationen: „Gemeinsam mit Unternehmen aus der Region ermitteln wir, welche fachlichen und sozialen Kompetenzen wir unseren Studierenden vermitteln sollen. Daraus konzipieren wir die Studiengänge und generieren auch Forschungsprojekte“, so der Präsident der Hochschule Ruhr West, Prof. Dr. Eberhard Menzel.

Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, Präsident der Hochschule Hamm-Lippstadt, ergänzt: „Wir legen Wert auf die Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft und eine praxisnahe Ausbildung der Studierenden.“ Ein wichtiger Baustein sind dabei duale Studiengänge, bei denen sich Wissensvermittlung in der Hochschule und praktisches Arbeiten in Partnerunternehmen ergänzen.

Der nordrhein-westfälische Landtag hatte im Mai 2009 den Bau von drei neuen sowie den Ausbau von acht bestehenden Fachhochschulen beschlossen. Zuletzt wurde auch die Hochschule für Gesundheit in Bochum gegründet, die zum Wintersemester 2010/11 ihren Studienbetrieb aufnehmen wird. Insgesamt sollen mit dem Neu- und Ausbau der Hochschulen 11.000 neue Studienplätze entstehen.

Für die InnovationsAllianz wächst damit die Möglichkeit noch mehr kompetente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Kooperationspartner an Firmen und andere Einrichtungen aus Wirtschaft und Gesellschaft zu vermitteln. Jedes Jahr ergeben sich daraus Kooperationen zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der einen sowie Unternehmen und anderen Einrichtungen auf der anderen Seite. Dabei geht es vor allem um Fragestellungen aus Industrie und Maschinenbau, Informations- und Kommunikationstechnologie, Energiewirtschaft, Medizin sowie soziale Bereiche wie Pflege und Demografie. Viele Forschungs- und Entwicklungsleistungen können im Rahmen so genannter Innovationsgutscheine öffentlich bezuschusst werden.

Mehr Informationen zur Arbeit, und Struktur der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen unter www.innovationsallianz.nrw.de.