Studium im Gesundheitsbereich – auch per Fernstudium

Das anbieterunabhängige Portal Fernstudium-Infos.de gibt Überblick über Weiterbildungsangebote

Köln, Dezember 2010. Demographischer Wandel und Kosteneinsparungen – das Gesundheitswesen ist im Umbruch. „Wer sich bedarfsorientiert weiterbildet, kann bei der Jobsuche in Medizin und Pflege profitieren“, sagt Markus Jung, Inhaber des anbieterunabhängigen Portals Fernstudium-Infos.de. Unter http://gesundheit.fernstudium-infos.de/ gibt Jung einen Überblick über Weiterbildungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich und verlinkt zu Forums-Beiträgen, in denen Fernlerner über Angebote zu Gesundheitsthemen diskutieren. Weiterlesen

Hochschulen, Schulen und Ärzte stellen Alternativen in der ADHS-Behandlung vor

Bei immer mehr Kindern wird ADS oder ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) diagnostiziert. Übermäßiger Bewegungsdrang und mangelnde Selbststeuerung können unter anderem die Lern- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, zu Wutausbrüchen und damit auch zu sozialer Isolation führen. Zurzeit erhält jedes zweite Kind mit ADHS-Diagnose beruhigende Medikamente.

Wissenschaftler, Lehrer und Ärzte haben im Rahmen einer Forschungskooperation ADHS-Kinder untersucht und ihr Verhalten unter anderem in normalen Unterrichtsstunden und in der Walderlebnisschule Bochum getestet. Unter dem Titel „Wald statt Ritalin?“ stellen sie am Donnerstag, 23. September, um 17.00 Uhr in der Aula der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (Immanuel-Kant-Straße 18-20 in Bochum) ihre Ergebnisse sowie Alternativen zur pharmazeutischen Behandlung vor.

Prof. Dr. Ursula Henke, Dekanin des Fachbereichs Heilpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule, sowie Dr. Claus-Rüdiger Haas, Ärztlicher Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der LWL-Klinik Marl-Sinsen werden über neue Behandlungswege bei ADS und ADHS sprechen. Sascha Uszball, Sonderschulrektor an der Bochumer Cruismannschule, und Peter Vieres von der Walderlebnisschule werden ihre Beobachtungen dazu beitragen.

Die Veranstaltung ist Teil der so genannten InnovationsDialoge. Dabei werden landesweit gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Hochschulen, Unternehmen und sozialen Einrichtungen vorgestellt. Veranstaltet werden die Dialoge von der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen, die 29 Universitäten und Fachhochschulen aus Nordrhein-Westfalen unter ihrem Dach vereint.

Eingeladen sind Eltern, Lehrer und andere Verantwortliche an Schulen sowie Vertreter aus Unternehmen und sozialen sowie kommunalen Einrichtungen, die sich für innovative Bildungsprojekte oder allgemein für Entwicklungs- und Forschungskooperationen mit Hochschulen interessieren.

Der Eintritt ist frei. Aus Platzgründen ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.innovationsallianz.nrw.de.

Weitere Informationen zur ADHS-Untersuchung:
Prof. Dr. Ursula Henke
Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Immanuel-Kant-Straße 18-20, 44803 Bochum
Telefon: (0234) 36901-166

Weitere Informationen zur InnovationsAllianz:
Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter (Vorsitzende des Vorstands)
Fachhochschule Dortmund / Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer
Sonnenstraße 96, 44139 Dortmund
Telefon: (0231) 9112-101

Forscher und Ärzte präsentieren vernetzte Pflege von Demenzkranken

Rund eine Million Demenzkranke in Deutschland werden von Ihren Angehörigen im häuslichen Umfeld versorgt. Diese Versorgung ist in der Regel sehr komplex, denn es müssen medizinische, pflegerische und psychosoziale Themen aufeinander abgestimmt werden. Wegen dieser Vielschichtigkeit in der Demenz-Behandlung sind interdisziplinäre Versorgungsstrukturen erforderlich, wie sie im Rahmen von Forschungskooperationen zwischen Kliniken, Ärzten, Pflegekräften, Hochschulen und Unternehmen entwickelt werden.

Unter dem Titel „Herausforderung Demenz“ stellen das Alexianer Krankenhaus Aachen, die Arbeitsgemeinschaft Aachener Hausärzte und die Katholische Hochschule NRW aktuelle Ansätze und Ergebnisse einer vernetzten Arbeit mit Demenzkranken und ihren Angehörigen vor. Die Veranstaltung findet als so genannter InnovationsDialog am Mittwoch, 2. Juni 2010, von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Katholischen Hochschule NRW, Robert-Schuman-Straße 25 in Aachen statt. Eingeladen sind Unternehmen und Institutionen, die sich mit Gesundheitsvorsorge, Pflege, Vernetzung oder anderen relevanten Themen beschäftigen oder allgemein Interesse an solchen Innovations-Kooperationen mit Hochschulen haben.

Der InnovationsDialog ist eine Veranstaltungsreihe der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen, bei der Forscher von Universitäten und Fachhochschulen zusammen mit Unternehmen und anderen Einrichtungen aktuelle Probleme und mögliche Lösungsansätze gemeinsam vorstellen. Allein in diesem Jahr werden etwa 20 regionale Dialog-Veranstaltungen zu verschiedenen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen in ganz Nordrhein-Westfalen stattfinden.

Die InnovationsAllianz ermöglicht als zentrale Anlaufstelle interessierten Unternehmen und anderen Kooperationspartnern den Zugang zu den vielfältigen Forschungsmöglichkeiten von Hochschulen. Ihr gehören 29 Universitäten und Fachhochschulen aus Nordrhein-Westfalen an.

Mehr Informationen zur InnovationsAllianz, zum Leistungsangebot der NRW-Hochschulen und Beispiele erfolgreicher Kooperationen unter www.innovationsallianz.nrw.de.

Entwicklung der Regionen in Nordrhein-Westfalen Thema beim 2. InnovationsDialog

Dortmund / Oberhausen, 30. November 2009 – Neben Themen wie Energiewirtschaft und Energieforschung, Biomedizin, Informationstechnologie und Werkstoffe steht beim 2. InnovationsDialog am 9. Dezember in Oberhausen auch die strategische Entwicklung der Regionen in Nordrhein-Westfalen auf der Tagesordnung. In einem Forum mit Prof. Dr. Reiner Clement von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Ernst Giesen vom Städte- und Gemeindebund und Bernhard Willim vom Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften NRW stellen Vertreter von Hochschulen, Interessenvereinigungen und Wirtschaftsförderer aus gut vernetzten Regionen ihre Zusammenarbeit vor und erläutern, welchen Beitrag die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zu diesen Entwicklungsprozessen leisten.

In einem weiteren Forum sprechen unter anderem der Bonner Stammzellenforscher Prof. Dr. Oliver Brüstle und Prof. Dr. Orhan Aktas von der Neurologischen Klinik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit Geschäftsführern von Konzernen und mittelständischen Firmen aus dem Bereich Medizin über Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen bei der Entwicklung neuer Therapieformen gegen schwere Krankheiten in der Gesellschaft.

Biologische Energieträger stehen auf der Tagesordnung eines weiteren Forums, das in Zusammenarbeit mit den Landes-Clustern „EnergieForschung“ und „EnergieRegion NRW“ veranstaltet wird. Dabei werden für ein Pilotprojekt durch den Landesbetrieb Forst konkret Firmen als Kooperationspartner gesucht. Sie können beim InnovationsDialog in Oberhausen direkt mit den Vertretern von Land und Hochschulen sowie mit anderen Unternehmern ins Gespräch kommen.
Zwei weitere Foren beschäftigen sich mit der Konstruktion und Energie-Effizienz von Elektrofahrzeugen im städtischen Umfeld und weiteren Technologien, die die verschiedenen Lebens- und Arbeitsbereiche von Menschen in Städten und Gemeinden verbessern und die Lebensqualität erhöhen sollen.

Der InnovationsDialog in Oberhausen wird von der InnovationsAllianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen in Zusammenarbeit mit den NRW-Clustern veranstaltet. Unternehmen, Organisationen und Verbände aus Wirtschaft und Gesellschaft sind eingeladen, sich über die Arbeit der Universitäten und Fachhochschulen und über mögliche Kooperationen zu informieren und über aktuelle Themen und Fragestellungen und innovative Lösungen zu diskutieren. Mit dabei sind Nordrhein-Westfalens Innovations- und Forschungsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und hochrangige Vertreter der nordrhein-westfälischen Spitzenverbände wie zum Beispiel NRW-Arbeitgeberpräsident Horst-Werner Maier-Hunke. Ein unterhaltsames Fazit des InnovationsDialogs wird der Kabarettist und Autor Fritz Eckenga ziehen.

Beginn ist um 16.00 Uhr im LVR Industriemuseum (Hansastraße 20) in Oberhausen. Vorab findet um 14.30 Uhr eine Führung durch das Museum statt, ab 15.15 Uhr gibt es ein „Come together“. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Unternehmen, Verbände und andere Einrichtungen, die auf der Suche nach einem wissenschaftlichen Partner sind, der ihnen zum Beispiel bei der Entwicklung von Produkten, Technologien oder Arbeitsabläufen helfen soll, können vor Ort Kontakt zu passenden Wissenschaftlern aufnehmen. Die Vermittlung erfolgt durch die InnovationsAllianz. Das Interesse an einer entsprechenden Kontaktaufnahme sollte bereits bei der Anmeldung mitgeteilt werden. Anmeldungen am besten im Internet unter www.innovationsallianz.nrw.de. Weitere Informationen gibt es auch beim Service-Büro der InnovationsAllianz unter Telefon 0700 / 46666791 (Ortstarif).