Gesundheit fördern – Kinder stärken: Schulen und Hochschulen stellen Forschungsprojekt vor

Mangelnde Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeit kann bei Kindern und Jugendlichen zu Lernschwächen führen und damit langfristig Schulabschlüsse erschweren und die Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigen. Daher untersuchen Lehrer, Ärzte und soziale Einrichtungen in interdisziplinären Projekten am Beispiel von Grundschulkindern die Wirksamkeit verschiedener Programme der Gleichgewichtsförderung. Heilpädagogen erarbeiten darüber hinaus Konzepte zur Entwicklungsbegleitung von Grundschulkindern und vernetzte Förderangebote.

Solche interdisziplinären Kooperationen unterhält die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe beispielsweise mit dem Hessischen Kultusministerium und der Hochschule Aalen in dem Projekt „Schnecke – Bildung braucht Gesundheit“. Eine weitere Kooperation besteht mit dem Schulverwaltungsamt und dem Schulamt der Stadt Bochum sowie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ruhr-Mitte im Projekt „Heilpädagogik an Offenen Ganztagsgrundschulen“.

Ihre Untersuchungsergebnisse und Lösungsansätze aus verschiedenen Schulen stellen die Kooperationspartner im Rahmen eines InnovationsDialogs am Donnerstag, 24. Juni, ab 17.00 Uhr in der Evangelischen Fachhochschule, Immanuel-Kant-Straße 18-20 in Bochum vor.

Eingeladen sind Eltern, Lehrer und andere Verantwortliche an Schulen sowie Vertreter aus Unternehmen und sozialen sowie kommunalen Einrichtungen, die sich für innovative Bildungsprojekte oder allgemein für Entwicklungs- und Forschungskooperationen mit Hochschulen interessieren. Der Eintritt ist frei.

Der InnovationsDialog ist eine Veranstaltungsreihe der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen. Dabei präsentieren Forscher von Universitäten und Fachhochschulen zusammen mit Unternehmen und anderen Einrichtungen technische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Probleme und gemeinsam entwickelte Lösungsansätze. Allein in diesem Jahr sind rund 20 regionale Dialog-Veranstaltungen in ganz Nordrhein-Westfalen geplant.

Die InnovationsAllianz ermöglicht als zentrale Anlaufstelle interessierten Unternehmen und anderen Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft einen Zugang zu den Forschungsmöglichkeiten von 29 nordrhein-westfälischen Hochschulen und vermittelt finanzielle Fördermöglichkeiten für solche Forschungskooperationen.

Mehr Informationen zur InnovationsAllianz, zum Leistungsangebot der NRW-Hochschulen und Beispiele erfolgreicher Kooperationen unter www.innovationsallianz.nrw.de.

Umfrage der Internationalen Fachhochschule: Rheinland ist mehr als Karneval

Bad Honnef, 15. Dezember 2009 – Das Rheinland hat sich zu einer attraktiven Tourismusregion entwickelt und ist längst nicht mehr nur als Ausflugsziel für Senioren oder Kegelgruppen interessant. Dies bestätigt eine bundesweite Repräsentativbefragung zum „Image des Rheinlandes als Tourismusdestination“, die Studenten der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Wachowiak und Prof. Dr. Claudia Möller im Auftrag der Regionale 2010 durchgeführt haben (Feldarbeit und Datengrundlage: YouGovPsychonomics, Online-Panelbefragung von 1.039 Bundesbürgern).

Die Befragung ergab unter anderem, dass das Rheinland in allen Altersgruppen sowie in allen Bundesländern und Einkommensklassen gleichermaßen als attraktiv angesehen wird.

Wenngleich Motive wie Karneval und der Kölner Dom innerhalb der Tourismusbranche oft vermittelt werden und eine Reise in die Region besonders stark prägen, assoziierten viele Befragte mit dem Rheinland doch auch ein sehr vielseitiges Veranstaltungsangebot. Genannt wurden Großveranstaltungen wie „Rhein in Flammen“ sowie die zahlreichen Events in der Kölner Lanxess-Arena. Darüber hinaus machen umfassende Angebote im sportlichen und kulturellen Bereich das Rheinland interessant. Fußball, Eishockey, Basketball und das Phantasialand, aber auch viele Museen wie das Max Ernst Museum in Brühl oder das Museum Ludwig in Köln sowie die Bundeskunsthalle und die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn bieten für jede Zielgruppe passende Besichtigungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten während einer Reise.

Generell ist die gelassene und lebensfrohe Mentalität der Rheinländer sowie die attraktiv empfundene Natur- bzw. Kulturlandschaft den Befragten positiv aufgefallen. Auffallend ist, dass auch Orte außerhalb von Köln und Bonn deutschlandweit für rheinländische Attraktionen bekannt sind. So ist für 37 Prozent der Deutschen der Drachenfels im Siebengebirge eines der prägenden Wahrzeichen des Rheinlandes.

Die Umfrage ergab ferner, dass deutsche Touristen unabhängig von der Jahreszeit ins Rheinland kommen, eine Hauptreisezeit gibt es nicht. Allerdings fällt auf, dass elf Prozent der Reisenden durch den rheinischen Karneval in die Region gelockt werden. Neben dem Karneval besuchen viele Touristen Verwandte und Freunde in der Region, besichtigen Städte oder machen Ausflüge. 32 Prozent der Deutschen, die bereits im Rheinland waren, verbrachten einen Tag in der Region, während 41 Prozent ein bis zwei Nächte blieben. Somit stellt das Rheinland eine klassische Destination für Kurzurlaube dar.

Insgesamt zeigt die Umfrage, dass die Region durch zahlreiche und vor allem abwechslungsreiche Attraktionen und Landschaften zu einem beliebten Reiseziel mit Perspektiven für die Zukunft geworden ist. Dies bestätigen 69 Prozent der Befragten, die das Rheinland attraktiv beziehungsweise sehr attraktiv bewerten. Dabei stellen aus Sicht der Deutschen die Rheinländer selbst mit ihrer bundesweit geschätzten „rheinländischen Art“ wohl den bedeutendsten Imageträger für die Region dar.

Die Internationale Fachhochschule Bad Honnef · Bonn mit ihren Studienstandorten Bad Honnef und Bad Reichenhall ist das Kompetenzzentrum für Dienstleistungsmanagement. Das Studienangebot umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Hotel-, Tourismus-, Event- und Luftverkehrsmanagement, Internationales Management sowie Wirtschaftsprüfung und Steuern. Die 1998 gegründete Fachhochschule zählt heute etwa 1.600 Studenten sowie rund 100 Professoren und Lehrbeauftragte. Sie gehört zu den „Leading Hotel Schools of the World“ und erhielt 2004 die Auszeichnung „Hotelier des Jahres“.

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